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Stressiger Alltag bei den wichtigen Gliedern unserer täglichen Versorgung

Job Die Versorgung muss aufrecht gehalten werden - dafür sorgt unter anderem Michael Klaua.

Stollberg. 

Stollberg. Es ist 23:30 Uhr in Stollberg. In der Nähe eines Supermarktes trifft sich unser Reporter mit dem 30-jährigen Michael Klaua. Er ist einer von vielen LKW-Fahrern, die derzeit dafür sorgen, dass wir volle Regale in den Lebensmittelgeschäften haben.

Seit 18 Uhr ist er schon unterwegs, bis 07 Uhr muss er noch. "Ich fahre seit 11 Jahren im internationalen Fern- sowie im Nahverkehr aber was derzeit los ist, habe ich noch nie erlebt", sagt der 30 Jährige. Was sich die letzten Tage für ihn geändert hat? "Wir haben wesentlich höheren Zeitdruck als vorher, teilweise müssen Mitarbeiter der Dispo und der Werkstatt selbst fahren. Ich mache den Beruf aus Leidenschaft, es ist mein Hobby, aber so chaotisch und stressig wie es derzeit ist, sollte es nicht ewig weitergehen." Ihm macht die Arbeit Spaß, auch wenn er derzeit die rechtlichen Vorgaben, was Lenk- und Arbeitszeit angeht, ausreizen muss. Was er sich wünscht? "Rücksicht auf die Fernfahrer, dass wir im auch im Straßenverkehr mal mehr gewürdigt werden und vielleicht einfach gerade in dieser Zeit, mal ein Lächeln." Schon muss Michael aber weiter zum nächsten Supermarkt um dort zu entladen. "Ich wünsche allen Kollegen der Logistikbranche Durchhaltevermögen und allzeit Gute Fahrt." BLICK.de schließt sich den Wünschen an.

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