Streuobstmarkt mit vielen Angeboten

Präsentation Landfrauen zeigen Traditionelles

Schneeberg. 

Der 21. Öko- und Streuobstmarkt in Schneeberg öffnet am Samstag bereits 9 Uhr seine Tore für Besucher. Verbände und Vereine stellen sich vor und es wird traditionelles Handwerk, wie Korbmacherei und Spinnerei gezeigt. Die Landfrauen aus Lindenau zeigen, wie man früher Butter hergestellt hat und man überrascht mit traditioneller Kartoffelsuppe. Auf dem Marktplatz gibt es einiges zu entdecken. Das Spektrum ist breit gefächert. Man setzt auf Produkte aus ökologischem Anbau. Ob Tafelobst und Apfelsaft aus Streuobstbeständen des Westerzgebirges, Gemüse und Kartoffeln oder auch Backwaren, Milchprodukte oder Fleisch- und Wurstwaren. Auch ein Imker ist vor Ort. Mehr als fünfzig Anbieter präsentieren ihre Produkte aus der Direktvermarktung und aus dem einheimischen Handwerk. Bürgermeister Ingo Seifert beginnt seinen Rundgang gemeinsam mit Gästen 10:30 Uhr. Der Öko- und Streuobstmarkt in Schneeberg ist seit Jahren eine Veranstaltung des Landschaftspflegeverbandes Westerzgebirge. Der Markt ist mittlerweile, genauso, wie die Wappenzeremonie, ein Stück gelebte Tradition. Eine Besonderheit gibt es beim diesjährigen Öko- und Streuobstmarkt: ein Teil der Präsentation dreht sich rund um die Kiwi. Diese Frucht kennt man und in den Weinbaulagen hat sie längst Einzug in die Gärten gehalten. Ob Kiwis auch in Sachsen wachsen, hat man bereits mit einem Ja beantwortet. Winterharte Sorten gedeihen selbst im Erzgebirge. Für Fragen stehen beim Öko- und Streuobstmarkt Experten in Sachen Kiwi zur Verfügung. Umrahmt wird das Marktgeschehen musikalisch. Unter anderem gibt es ein Platzkonzert der Schneeberger Bergkapelle ab 11:30 Uhr. Auch erklingt das Meißner Glockenspiel vom Rathausturm. Besucher können sich auf einen unterhaltsamen, abwechslungsreichen und interessanten Tag im Herzen der Bergstadt Schneeberg freuen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Die Organisatoren hoffen, dass der Öko- und Streuobstmarkt wieder gut angenommen wird.