Strobel-Mühle feiert ihren 20. Geburtstag

Jubiläum CVJM hält nach wie vor an seinem erfolgreichen Konzept fest

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Daniel Leistner steht vor dem historischen Gebäude der Strobel-Mühle. Foto: Jan Görner

Pockau. Vom 5. Bis zum 7. Mai feiert die Strobel-Mühle ihr 20-jähriges Bestehen. Dazu gibt es auch ein buntes Programm, wie der Leiter des Hauses Daniel Leistner versichert. Das beginnt am Freitag um 19 Uhr mit dem Theologen und Journalisten Egmond Prill.

Im Glashaus spricht er über das Thema "Quo Vadis Abendland - Europa zwischen Sozialismus und Islamismus. Am Samstag findet ab 19.30 Uhr der "StrobelSlam" statt. Der Sonntag beginnt um 13.30 Uhr mit einem Gottesdienst im Glashaus. Im Anschluss daran beginnt ein bunter Nachmittag mit Kaffee und Kuchen sowie Führungen durch das Haus.

Seit 20 Jahren mit der Mühle verbunden

Während der Vorbereitungen bot sich für Daniel Leistner auch die Gelegenheit zum Rückblick. Schließlich ist die Strobel-Mühle seit 20 Jahren Teil seines Lebens. Als Jugendlicher zählte er zu den ehrenamtlichen Helfern. Hier absolvierte er seinen Zivildienst und übernahm die Funktion des Verwaltungsleiters.

Seit 2014 ist er als Nachfolger von Thomas Schalling als Hausleiter tätig. Das Konzept des Trägers, dem Christlichen Verein Junger Männer hat sich seit dem nicht verändert. Gemeinsam mit den jungen Leuten der Region wollen sie etwas für sie tun. Das Haus steht auf drei Säulen. Diese finden sich in den Kletterangeboten, den Übernachtungsmöglichkeiten und verschiedenen Veranstaltungen wieder.

Sanierungen werden durch ehrenamtliches Engagement möglich

In den vergangenen 20 Jahren wurden mehr als Drei Millionen Euro in das Haus investiert. Dabei konnte der CVJM auf die Mithilfe zahlreicher ehrenamtlicher Einsatzkräfte bauen. Unter anderem hat die Strobel-Mühle eine neue Kletterhalle bekommen. Vergangenes Jahr wurde das Obergeschoss saniert.

Nächstes Jahr, so hofft Daniel Leistner, sind die erste Etage und der Saal im Haupthaus an der Reihe. Auch die Fassade muss in absehbarer Zukunft erneuert werden. Das gilt auch für das Dach, dass bislang nur repariert worden ist. Wann das so weit ist, steht noch nicht fest. Sicher ist nur, dass es auch dann wieder jede Menge ehrenamtliches Engagement geben wird.