Studentin sammelt Praxiserfahrung in Lippersdorf

Praxis Kinderheim kooperiert mit Berufsakademie

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Falk Bubner, Stephanie Lorenz und Xenia (v.l.) mit Pia, dem Lieblingpferd der 16-Jährigen. Foto: Jan Görner

Lippersdorf. Die Theorie ist das eine, die Praxis das andere. Das ist in jedem Beruf so. Die Sozialpädagogen bilden hierbei keine Ausnahme. Seit vielen Jahren arbeitet das Kinderheim in Lippersdorf als Praxispartner für die Berufsakademie in Breitenbrunn.

Praktische Umsetzung in Lippersdorf

Stephanie Lorenz hat ihren Bachelor in der Tasche und nach ihrem Studium nahtlos in Lippersdorf weiterarbeiten können. In den zurückliegenden drei Jahren ist sie Schritt für Schritt in den Alltag des Heimlebens hineingewachsen.

"Wir hatten immer ein Vierteljahr Theorie zu einem bestimmten Thema, das wir dann mit dem Team in Lippersdorf praktisch umgesetzt haben", erklärte die Deutscheinsiedlerin. Als Studentin hat sie sich in dem Kinderheim nie gefühlt, sondern immer als vollwertiges Mitglied des Teams, wie sie betonte.

Deshalb entschied sie sich auch, hier zu bleiben und sogar die Bachelorarbeit mehr oder weniger in den Dienst der Einrichtung zu stellen. Sie schrieb über "Tiergeschützte Intervention" und erarbeitete so ein Konzept zur Arbeit mit den beiden Pferden, die dem Heim für die Nutzung zur Verfügung stehen.

Kleines Dankeschön

Stephanie Lorenz ist die achte Absolventin, die ihr Studium in Form dieser Kooperation abgeschlossen haben. Der Hausleiter Falk Bubner ist einer davon. Als kleines Dankeschön für die vielen Jahre der Unterstützung hat die Studiengruppe der Deutscheinsiedlerin dem Heim 300 Euro zu Weihnachten geschenkt. "Damit sollte das Heu für den Winter gesichert sein", freute sich Falk Bubner.

Das Kinder- und Jugendzentrum Lippersdorf zählt zu den Sozialbetrieben Mittleres Erzgebirge gGmbH. Hier leben etwa 30 Kinder und Jugendliche im Alter bis zu 18 Jahren. Um sie kümmern sich insgesamt 35 Mitarbeiter.