Stützwand wird nun instandgesetzt

Massnahme Arbeiten sollen bis August 2018 abgeschlossen sein

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Die Instandsetzung der bergseitigen Stützwand an der Kreisstraße 9115 nördlich von Bad Schlema hat begonnen - vor Ort ist eine Plauener Firma aktiv - im Bild Mitarbeiter Heiko Glaß- Foto: R. Wendland

Bad Schlema. Die Instandsetzung der bergseitigen Stützwand an der Kreisstraße 9115 nördlich von Bad Schlema hat begonnen. Bereits 2014 wurden die Planungen zur Instandsetzung vom Erzgebirgskreis beauftragt und jetzt folgt die Realisierung. Der finanzielle Gesamtumfang der Maßnahme beläuft sich nach Vergabe jetzt auf 1,032 Millionen Euro. Veranschlagt waren ursprünglich 977.000 Euro und die Förderung beläuft sich auf 846.000 Euro.

Sanierungsarbeiten starten im Frühjahr

Für den Erzgebirgskreis bedeutet das eine Erhöhung des Eigenmittel-Anteils. Zum Vorhaben gehören der Abbruch eines stark beschädigten Mauersegments und der Abbruch der gesamten Bauwerkskappe auf einer Länge von 345 Metern. Mit den Arbeiten an der Wandrückseite kann erst begonnen werden, wenn die Böschung komplette beräumt ist. Realisieren will man das noch in diesem Jahr. Die eigentlichen Sanierungsarbeiten sollen dann im Frühjahr 2018 starten.

Dazu gehören die Erneuerung der Fugen, die Neuerrichtung des abgebrochenen Teilabschnitts der Mauer und der Kappe sowie das Verpressen von Rissen und das Aufbringen von Spritzbeton auf der Bauwerksfläche. Dort spricht man von 1.850 Quadratmetern. Sobald die Sanierungsarbeiten der bergseitigen Stütz- und Schutzwand abgeschlossen sind, sollen sich talseitig Sicherungsmaßnahmen anschließen. Eine Fördermittelzusage und Baurecht vorausgesetzt. Im Zuge der Arbeiten ist die K 9115 zwischen Bad Schlema und Hartenstein voll gesperrt. Mit der Fertigstellung rechnet man zum 31. August 2018.