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Sturmtief: Feuerwehr kämpft in Grünstädtl gegen Flammen und heftige Funkenflüge

Unwetter Sturmtief "Mortimer" erschwert Löscharbeiten

Grünstädtl. 

Grünstädtl. Sturmtief Mortimer brachte die Feuerwehr im erzgebirgischen Grünstädtl am Montagmorgen ziemlich ins Schwitzen. Mit dem Stichwort "Brand 2" und später "Brand 4" wurden die umliegenden Feuerwehren von Grünstädtl zu einem Brand eines Stalls auf einem Privatgrundstück am Gottfried-Heinrich-Stölzel-Platz eines Stalls alarmiert. Angekommen brannte ein Unterstand voller Stroh und Holz in voller Ausdehnung. Für die Feuerwehren eigentlich kein Problem, wenn nicht Sturmtief Mortimer die Löscharbeiten erschwert hätte. Schwere Sturmböen brachten einen regelrechten Funkenflug und gefährdeten nicht nur zwei Wohnhäuser sondern die angrenzende Kirche.

Mit der Drehleiter wurde das Dach des einen Wohnhauses gekühlt, sodass hier kein Brand entstehen konnte, gleichzeitig schützte man auch das andere Wohnhaus und bekämpfte gleichzeitig den Brand. Dafür war jede Menge Wasser notwendig, welches teilweise per dutzenden Schläuchen aus der Entfernung geholt werden musste. Nach 30 Minuten war der Brand zum Glück unter Kontrolle. Aufwändig waren die Nachlöscharbeiten. Das Stroh musste auseinander gezogen werden und abgelöscht werden.

Stadtwehrleiter: "Massiver Funkerflug"

Stadtwehrleiter Lars Wagner beschreibt die Situation am Montagmorgen wie folgt: "Ein größerer Schuppen war im Vollbrand. Es gab einen massiven Funkenflug, der sich auf zwei Wohnhäuser ausgeweitet hat. Die Wohnhäuser waren von Personen schon befreit. Die beiden Häuser konnten mit einer Riegelstellung gesichert werden. Durch den massiven Wind war der Funkenflug sehr stark, wir hatten Probleme an den Brandherd ran zu kommen. Anfänglich hatten wir leichte Probleme, da Hydranten nicht viel Wasser abgaben. Der Baum wird abgetragen, durch den Brand ist er massive beeinträchtigt worden, wegen den Sturm wird er gleich abgetragen. Das Feuer ist schnell entdeckt worden, daher konnten die Löscharbeiten zügig beginnen und alle Beteiligten hatten ziemliches Glück gehabt."



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