SV Neudorf und FC Stollberg im Finale

Fußball Spannendes Spiel um Finalplatz im Erzgebirgspokal

Neudorf. 

Neudorf. Am Sonntag, 24. März, ging es für zwei Fußball-Mannschaften der Region um die Fahrkarte für das Endspiel im Fußball-Erzgebirgspokal am 29. Juni im Zschopauer Stadion "In der Sandgrube". Nach einer atemberaubenden Pokalserie steht der SV Neudorf erstmals im Finale des Erzgebirgspokals und trifft dort auf den Erzgebirgsligisten FC Stollberg, der sich mit 3:2 nur knapp gegen den ebenfalls in der Erzgebirgsliga spielenden FV Königswalde behaupten konnte.

Trotz Außerseiter-Position im Finale

Parallel zum Spiel in Stollberg fand die zweite Partie in Neudorf statt, wo der derzeit Dritte der Kreisliga den eine Klasse höher rangierenden Erzgebirgsligisten SV Großrückerswalde empfing. "Wir sind Außenseiter, wollen aber ins Finale", sagte der Trainer des SV Neudorf Christian Steingräber, dessen Mannschaft zuvor Neustädtel (3:1), den Vorjahres-Erzgebirgspokalsieger SV Blau-Weiß Crottendorf (3:1) und Oelsnitz (4:3) aus dem Wettbewerb gekickt hatte.

Mannschaft baut auch im Finale auf die Unterstützung der Fans

Nun war Großrückerswalde in voller Besetzung aufgelaufen, die aber ebenfalls ins Finale einziehen wollten und sich durch den Klassenunterschied berechtigte Hoffnungen machten. Ihnen entgegen stand wie immer in Neudorf, dessen Spielfeldrand noch deutliche Spuren des Winters in Form von Schneebergen aufwies, eine Wand aus 444 Zuschauern, die sparsamen Randzuschauer nicht hinzugezählt. Bei nasskaltem Wetter hielten die Neudorfer mit sehr viel Engagement und mit viel Laufbereitschaft die Gäste-Elf aus dem ehemaligen mittleren Erzgebirge vom Anfang an in Schach und vor allen vom Kasten fern.

Dann kam die 31. Minute. Nach einem Freistoß von Norman Matzek erzielte Thomas Löser das goldene Tor und damit die Fahrkarte nach Zschopau. "Auch wenn man gegen den großen FC Stollberg absoluter Außenseiter ist, gilt es zu zeigen, welch eine Unterstützung wir mit nach Zschopau bringen können. Also seid dabei und unterstützt unsere Jungs im Stadion", rief Christian Steingräber bereits jetzt dazu auf.