Tafel sucht sich neue Räumlichkeiten in Lugau

Zukunft Bedürftigen wird weiterhin geholfen

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Tafelmitarbeiter Rico Schulz (li.) und Annerose Aurich, Leiterin der Stollberger Tafel (re.) in der Ausgabe in Neuwürschnitz. Foto: Ralf Wendland

Neuwürschnitz. Bei der Stollberger Tafel am Standort in Neuwürschnitz tourt man nach den Turbulenzen der letzten Wochen langsam wieder ab. Dass die Tafel die Räumlichkeiten verlassen muss, daran lässt sich nichts rütteln. Stichtag ist der 30. Juni. Solange wartet man allerdings nicht.

Die Tafel hat sich, nachdem man keinerlei Unterstützung erfahren hat, selbst organisiert und hat jetzt Aussicht auf neue Räumlichkeiten. Annerose Aurich, Leiterin der Stollberger Tafel ist froh: "Zu 95 Prozent sind wir ab 1. Mai in Lugau zu finden." Positiv überrascht zeigt sich Aurich von der Stadt Oelsnitz. Von deren Seite wurde eine Anschubfinanzierung in Aussicht gestellt. In welcher Höhe die sich bewegen wird, vermag Aurich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zu sagen.

Die Befürchtung, dass der Tafel durch de, Umzug nach Lugau Kunden verloren gehen könnten, teilt Annerose Aurich nicht: "Wir haben mit den Leuten Gespräche geführt." Die Gebühren-Erhöhung um zwei Euro pro Tafelausweis ab 1. März brauche man, um die steigenden Kosten abfedern zu können. Aurich ist sicher: "Wir werden keine Kunden verlieren. Im Gegenteil, ich denke, es kommen noch einige hinzu."

Was die Fahrstrecke angeht, halte sich der Mehraufwand für einen Großteil der Tafelkunden in Grenzen. In Lugau habe man ähnlich, wie in Neuwürschnitz auch, Anschluss an den Öffentlichen Personennahverkehr. Das Team der Stollberger Tafel schaut optimistisch in die Zukunft. Der Name Stollberger Tafel bleibt bestehen - Standorte gibt es in Thalheim und dann in Lugau.