Talentschmiede in Schneeberg

Training Tanzprojekt "Keen on Rhythm" mit prominentem Besuch

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Bei den zweistündigen Trainingseinheiten ging es darum, eine gewisse Lockerheit zu finden. Die Schneeberger Tänzerinnen hatten Spaß daran. Foto: Katja Lippmann-Wagner

Das Schneeberger Tanzprojekt Keen on Rhythm hatte vor ein paar Tagen prominenten Besuch. Marion Preiß trainierte zwei Tage lang mit den Schneeberger Mädchen. Sie folgte einer Einladung von Katja Reichert, der künstlerischen Leiterin der Tanzprojektes: "Marion war meine Ballettlehrerin. Durch Facebook habe ich sie wiedergefunden."

Ein Wochenende mit Marion Preiß

Reichert engagierte sie für ein Wochenende, weil sie viel Wert darauf legt, externe Hilfe zu bekommen. Damit sorgt sie dafür, dass der Blick nicht zu eng wird und immer auch Neues einfließt. So sorgte Marion Preiß bei Reicherts Schützlingen für mehr Lockerheit.

"Bei mir müssen sie auch mal auf den Boden", so die Trainerin. Katja Reichert gefällt, was Preiß aus ihren Schützlingen herauskitzelte, wenngleich Bodenstellen sich in ihren Choreografien nur schwer einbauen lassen. "Wir haben immer andere Bedingungen. Unsere Auftrittsorte lassen das nicht in jedem Fall zu." Doch vom Training mit Marion Preiß habe sicher jede profitiert. "Es sind echte Talente dabei", sagt Marion Preiß und meint damit nicht nur ein oder zwei, sondern eine ganze Handvoll.

Exzellenz wichtiger als Perfektion

Richtiges Balletttraining, um das technische Niveau zu erfüllen, wäre eine sinnvolle Ergänzung für die Mädchen, die tänzerische Berufsambitionen haben. Natürlich werden die erlernten Dinge auch in die zukünftige Arbeit einfließen. Schließlich gehörte zu den Dingen, die Marion Preiß vermittelte, auch der Fakt, dass Exzellenz bei Tänzerinnen wichtiger als Perfektion ist.

Zudem sei Ausstrahlung wichtig und diese brachte die Tanzlehrerin mit, die an verschiedenen renommierten Häusern als Solistin gearbeitet hat. Nach der Geburt ihrer drei Kinder allerdings verschrieb sie sich der Tanzpädagogik.