Talsperrenverwaltung: Neubau nimmt Gestalt an

baufortschritt Jüngst konnte in Eibenstock Richtfest gefeiert werden

Eibenstock/Neidhardtsthal. 

Eibenstock/Neidhardtsthal. An der größten Trinkwasser-Talsperre Sachsens in Eibenstock wächst aktuell der moderne Ersatzneubau für das derzeitige Dienstgebäude des Betriebes Zwickauer Mulde/Obere Weiße Elster der Landestalsperrenverwaltung. Dort konnte nun Richtfest gefeiert werden. Wie Gerd Zobel, Betriebsleiter in Eibenstock erklärt, werden im Gebäude auch Konferenzräume entstehen. Die benötige man schon allein im laufenden Betrieb für Beratungen, Belegschaftsversammlungen und Ähnliches - am Standort sind 140 Mitarbeiter tätig. "Parallel wollen wir die Räumlichkeiten auch nutzen, um Fachleute nach Eibenstock zu holen. Es können Vorträge gehalten werden und man kann auch Gremien-Arbeit leisten", erklärt Zobel. Was die Planungs- und Baukosten angeht, so liege man bei 3,5 Millionen Euro. Der Fertigstellungstermin ist für Ende 2020, Anfang 2021 anvisiert. Das hänge von verschiedenen Faktoren ab. Angefangen mit den Tiefbauarbeiten hat man 2018.

Was passiert mit dem alten Gebäude?

Heinz Gräfe, Geschäftsführer der Landestalsperrenverwaltung sagt: "Harte Arbeit zahlt sich aus und wer hart arbeitet, braucht ordentliche Arbeitsverhältnisse." Die schafft man mit dem Ersatzneubau. Was mit dem alten Gebäude in Flachbauweise geschehen wird, ob Teile davon rückgebaut werden oder die Räume eine Nachnutzung erfahren, sei derzeit noch nicht endgültig geklärt, so Gräfe. Warum man sich für den Neubau entschieden hat? Da gab es verschiedene Gründe. Einer davon waren die hohen Investitionskosten, die man hätte für die Rekonstruktion aufbringen müssen.

Was die Landestalsperrenverwaltung erreichen möchte ist, den Menschen das Thema Wasser nahezubringen. "Es klingt vielleicht banal. Jeder weiß, wie Strom produziert wird, aber Wasser kommt einfach aus dem Hahn. Was da alles dahintersteckt, damit das so ist, das wollen wir auf die Strecke bringen", sagt Heinz Gräfe. Man wolle einen Show-Room dafür nutzen, um das Thema Wasser umfassend darstellen zu können.