Tauwetter führt zu Überschwemmungen

Wetter Gefrorene Böden sorgen dafür, das Schmelzwasser nicht einsickern kann

Mit Sandsäcken sichern die Feuerwehren derzeit Straßen im Erzgebirge. Foto: Bernd März

Cranzahl. Der Frühling sagt Hallo und lässt den Schnee in den Mittelgebirgen rasant wegschmelzen. Dies führt seit dem Samstagmittag zu ersten Problemen. Der Boden ist noch tiefgefroren, das Schmelzwasser kann nicht in den Boden sickern und läuft oberflächlich ab. Demzufolge gibt es leichte Überflutungen an Straßen.

Feuerwehr sichert die Straßen

Zu gefährlich war diese auf der Richterstraße zwischen Cranzahl und Kühberg (B 95). Auto könnten hier außer Kontrolle gerate, die Feuerwehr Cranzahl wurde alarmiert. Vom Feld floss das Schmelzwasser auf die Straße. Die Feuerwehr schaffte mit Schaufeln eine Rinne und setzte Sandsäcke, damit das Wasser nicht mehr auf die Straße schoss.

Auch anderswo taut das eisige Erzgebirge auf: Vor allem vereiste, gerissene Wasserleitungen sind derzeit das Problem. Da in den Leitungen das Eis schmilzt, gibt es vermehrt Wassereinbrüche in leerstehenden Wohnungen. Auch in den nächsten Tagen kann es noch zu Problemen kommen. Ein größeres Hochwasser oder größere Überflutungen stehen uns aber nicht bevor.