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Tellerhäuser erhält modernes Abwasser- und Trinkwassersystem

Investition Wasserwerken gelingt Freigabe vor Wintereinbruch

Tellerhäuser. 

Tellerhäuser. Freude beim Zweckverband Wasserwerke Westerzgebirge (ZWW): Noch vorm Wintereinbruch konnte Geschäftsführer Dr. Frank Kippig die höchstgelegene Trink- und Abwasserbaustelle seines Verbandes freigeben. Im Rittersgrüner Ortsteil Tellerhäuser - auf einer Höhe von 909 Metern - hat der ZWW eine Scheibentauchkörper-Gruppenanlage in Betrieb genommen. Zudem wurden 35 Grundstücke angeschlossen. Mehr als 1400 Meter Schmutz- und Regenwassersammler sowie eine 920 Meter lange Trinkwasserleitung wurden, laut Geschäftsführer Kippig, verlegt.

Erneut bündelte der ZWW die Kräfte mit dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASUV). Von Anfang Mai bis Mitte Juli musste die Oberwiesenthaler Straße aus diesem Grund komplett gesperrt werden - eine nervenaufreibende Zeit für die Anwohner. Zwar gab es eine weiträumige Umleitung, doch viele Fahrzeugführer im Durchfahrtsverkehr nutzten unerlaubt einen kleinen Forstweg, um schneller nach Oberwiesenthal zu gelangen. Dabei hätten sie für die Nutzung eine kostenpflichtige Sondergenehmigung benötigt. Nachdem sich Anwohner darüber beschwert hatten, reagierte der ZWW sofort und führte Kontrollen durch. "17 Verstöße wurden zur Anzeige gebracht", so der Geschäftsführer. Die Kosten für den Trink- und Abwasserleitungsbau nebst Kläranlage werden auf 1,76 Millionen Euro beziffert. Der LASUV investierte 177.200 Euro.