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Tempo-Kontrolle auf Zschopauer Umleitung

Verkehr Testlauf startet an der Johannisstraße

Zschopau. 

Zschopau. Aufgrund von Kanalarbeiten musste die Verkehrsführung in der Zschopauer Innenstadt im April massiv verändert werden. Eine gewisse Eingewöhnungszeit war notwendig, denn so manche einstige Einbahnstraße ist jetzt umgekehrt oder in beide Richtungen befahrbar. Außerdem war es für so manchen Autofahrer anfangs nicht so leicht, längere Wartezeiten an der Ampelkreuzung am Schillerplatz in Kauf zu nehmen, die nun den Verkehrsknotenpunkt darstellt.

Inzwischen läuft aber alles rund, wie Sabine Hoheisel sagt. "Es wurde eine optimale Lösung gefunden. Wir sind zufrieden", sagt die Mitarbeiterin der Zschopauer Straßenverkehrsbehörde. Vereinzelte Beschwerden gibt es immer noch. Allerdings haben diese nicht mit der Umleitung an sich zu tun, sondern mit dem Verhalten einiger Autofahrer, die dort unterwegs sind. "Einige Anwohner auf der Johannisstraße sind der Meinung, dass dort zu schnell gefahren wird", berichtet Sabine Hoheisel.

Da durch die Änderungen dort ein erhöhtes Verkehrsaufkommen zu verzeichnen ist, soll den Hinweisen auf den Grund gegangen werden. Zunutze macht sich die Stadt dabei ein LED-Geschwindigkeitsinformationssystem, das eigentlich erst ab Jahresende in Krumhermersdorf zum Einsatz kommen sollte. Bis es dort installiert wird, misst es zunächst an der Johannisstraße das Tempo der Autofahrer. "Nach 14 Tagen wird es eine erste Auswertung geben", kündigt Sabine Hoheisel an. Sollten tatsächlich extreme Überschreitungen festgestellt werden, käme ein Tempolimit von 30 km/h, wie es von einigen Bürgern gefordert wird, tatsächlich in Betracht.