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Thalheimer Ringer sind bereit für die neue Saison

Ringen Mannschaft gut aufgestellt für Regionalliga Mitteldeutschland

Thalheim. 

Thalheim. Für die Ringer des RV Thalheim wird es wieder ernst in der Regionalliga Mitteldeutschland. Der erste Kampf der neuen Saison steht am 1. September an. Dann empfängt man 19:30 Uhr den KFC Leipzig im Sportlerheim Thalheim. Vorm ersten Punkkampf will man eine kurze Erläuterung mit Vorführung abgeben, was die Regeländerungen angeht.

Die Thalheimer Mannschaft, die sich stark verjüngt hat, ist gut aufgestellt und fiebert dem Start entgegen. Drei Abgänge hat man zu verzeichnen. Ioan-Raul Donu wechselt zum Bundesligisten SC Kleinostheim und Alexander Grebensikov startet in der Bundesliga für den RSV Rotation Greiz. "Mit den Beiden verlässt uns sportliche Qualität, die schwer gleichwertig zu ersetzen ist", sagt Trainer Steffen Richter. Einen weiteren Abgang gibt es mit Ralph Piterek, der seine Karriere beendet hat.

Dem gegenüber stehen die Neuzugänge:

Niclas Eichhorn (57kg/K) rückt ins Team auf, der die letzten zwei Jahre sehr erfolgreich in der zweiten Mannschaft für Thalheim gekämpft hat. Der amtierende Deutsche Meister der A-Jugend, der als Gaststarter vom RC Chemnitz antritt, habe sich das Vertrauen verdient, erklärt Richter. Im Freistil wird in der 57-Kilo-Gewichtsklasse Emil Lehmann aufgestellt, der aus dem eigenen Nachwuchs kommt und in Leipzig unter bei Landestrainer

Florian Rau trainiert. Florian Pohl (61/66 kg/F) wechselt vom ASV Hof nach Thalheim. Auch er trainiert am Stützpunkt in Leipzig und gehört zum Altersbereich der Junioren. "Florian ist ein sympathischer und ruhiger Sportler, der sich gut ins Mannschaftsgefüge einbringen wird", da ist Richter sicher. Als Nachfolger von Ioan-Raul Donu plant man mit Mario Koch, der bisher für den KSC Motor Jena auf der Matte stand. Koch sei ein erfahrener Sportler, wie der Coach erklärt. Letzte Saison habe Koch im Jenaer Trikot gezeigt, dass er erfolgreich in der Regionalliga mitringen kann. In der Gewichtsklasse bis 66 Kilo hat er beide Stilarten abgedeckt. In Summe habe er lediglich drei Kämpfe verloren - zwei davon waren gegen Thalheim.

Neu ins Team kommt auch Lucas Kahnt, der unter der Woche in Leipzig trainiert und bisher für den RSV Rotation Greiz auf Punktejagd gegangen ist. Lucas, der hauptsächlich in der Gewichtsklasse bis 71 Kilo Freistil ringen wird, ist der Bruder von Max Kahnt, der schon einige Jahre für Thalheim ringt. Ein weiterer Neuzugang ist Pawel Dorniak (75kg/F) vom AKS Bialogard aus Polen.

Die Neuzugänge ermöglichen mehr Flexibilität

Der RV Thalheim zählt in Summe 250 Mitglieder. Davon sind allein in der Altersklasse bis 18 Jahre über 90 aktive Kinder und Jugendliche. Den Nachwuchsbereich sieht man als Potenzial. Die Entscheidung, junge Leute aus den eigenen Reihen in die Regionalliga-Mannschaft mit einzubinden, wo sich mehr Möglichkeiten ergeben, unterstreiche die Philosophie des Vereins, sagt Trainer Steffen Richter.

Nicht nur aus dem eigenen Reihen stehen junge Leute im Kader. Auch sind einige unter der Woche unter den Fittichen von Landestrainer Florian Rau am Stützpunkt in Leipzig. "Bei den Sportlern, die in Leipzig trainieren kann man sich sicher sein, dass sie einen guten Trainingstand haben. Selbst stehe ich in gutem Kontakt zum Landestrainer und behalte den Überblick, wo die einzelnen Sportler stehen", so Richter, der neben den Neuzugängen auch auf Sportler zurückgreifen kann, die bereits letzte Saison in der Mannschaft gerungen haben. Stellt man die Zu- und Abgänge gegenüber, wird deutlich, dass der Kader größer geworden ist. "Aufgrund der Neuzugänge ist es uns möglich", so der Coach, "uns flexibler aufzustellen."

Die Fans können zum Saisonstart die neue Tribüne einweihen

Trotz einiger Neuerungen im Team, gibt es auch Dinge beim RV Thalheim, die man beibehält. So bleibt Tobias Löffler (75 kg/K) Kapitän der ersten Männermannschaft. Den Thalheimern ist es wichtig, eigene Leute zum Einsatz zu bringen. Holger Hähnel, Vorsitzender des RV Thalheim sagt: "In der Hinrunde haben wir fünf Sportler aus den eigenen Reihen am Start. Das hatten wir in den letzten 15 Jahren nicht. Das schafft sonst kaum ein Verein in der Regionalliga, der nicht Stützpunkt ist."

Diese Quote sei nicht nur für den Verein wichtig, so Hähnel, sondern auch für die Identifikation der Fans mit dem Verein. In der Form freut es die Thalheimer, dass Benjamin Opitz (80/86 Kilo Freistil) zurückkehrt, der letzte Saison bei Bundesligist RV Lübtheen im Kader stand. "Benjamin war immer ein Publikumsliebling", so Trainer Steffen Richter. Der Verein hat in Eigenregie eine neue Fan-Tribüne gebaut, die mit Saison-Start eingeweiht werden soll.



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