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Tiere und Pflanzen in den Fokus gerückt

Anliegen Artenvielfalt soll erhalten bleiben - jeder kann etwas dazu beitragen

Schneeberg. 

Schneeberg. Feldvögel im Westerzgebirge - sind Braunkehlchen, Wiesenpieper, Bekassine und Co. noch zu retten? Diese Frage stand jetzt bei einem Vortragsabend in Schneeberg, der vom Landschaftspflegeverband Westerzgebirge initiiert worden ist im Rahmen einer Vortragsreihe, die sich mit der bedrohten Artenvielfalt im Tierreich und der Pflanzenwelt beschäftigt. Man wolle Tiere und Pflanzen in den Fokus rücken, die vom Aussterben bedroht sind, erklärt Verbands-Geschäftsführerin Luise Eichhorn: "Wir wollen die Thematik an die Bürger herantragen und aufzeigen, was jeder Einzelnen dazu beitragen kann, dem entgegenzuwirken." Es sei ein wichtiger Fakt, ergänzt Matthias Scheffler, Mitarbeiter beim Landschaftspflegeverband, dass die Artenvielfalt erhalten bleibt und das diese vor der eigenen Haustür nicht immer mehr verschwindet.

Vortragsreihe zur Landschaftsvielfalt am 21. Januar 2019

Was das Vogelsterben in Deutschland angeht, so sind besonders Feldlerche, Kiebitz, Wiesenpieper, Braunkehlchen, Rebhuhn, Birkhuhn und Bekassine gefährdet. "Wenn man einem Kind kein Rebhuhn, einen Feldhasen oder ein Braunkehlchen mehr zeigen kann in der Natur, dann ist die Welt für mich ein ganzes Stück ärmer." Die Entwicklung sei stellenweise bedenklich. Die Menschen müssten sich das Thema bewusster machen. Luise Eichhorn sagt: "Es ist eben die Frage, wie lange es gut geht, dass einzelne Arten wegbrechen, ohne das ein ganzes Ökosystem kollabiert." Die Vortragsreihe, die auf eine sehr positive Resonanz stößt, soll im Januar weiter fortgesetzt werden. Der Termin steht für den 21. Januar. Dann geht es um die Vielfalt der Landschaft. Dazu eingeladen ist ein Naturschutzexperte aus Brandenburg, der einiges zum Thema erzählen wird.



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