Tiffert bemängelt fehlenden Mut

Fussball FC Erzgebirge Aue und Dynamo Dresden trennen sich torlos

Aues Spieler bedanken sich für die super Unterstützung der Fans. Foto: Alexander Gerber

Aue. Brisant - so war das Sachsenderby zwischen dem FC Erzgebirge Aue und Dynamo Dresden. Doch beide Teams vermochten es nicht, den Spiel entscheidenden Treffer zu erzielen und so endete die Partie der beiden sächsischen Zweitligisten am Sonntag im Erzgebirgsstadion torlos. Die Defensivabteilungen beider Mannschaften rackerten und ackerten. Weder die Lila-Weißen noch die Schwarz-Gelben wollten einen Fehler machen. Das Resultat war nicht nur das 0:0, sondern auch ein chancenarmes Spiel.

FCE-Routinier Christian Tiffert war nach dem Abpfiff ziemlich enttäuscht: "Auch heute muss man hervorheben, dass wir mit mehr Mut gegen diese Mannschaft hätten gewinnen können", so der 36-Jährige. Tifferts Eindruck war sogar, dass er noch nie ein Spiel gegen Dresden erlebt habe - egal ob in der 2. oder auch in der 3. Liga - dass sein Team hätte leichter entscheiden können. Stolz war der 36-Jährige auf seine Abwehrspieler, denn man habe super verteidigt. "Aber nach vorne hat der Mut gefehlt", so Tiffert nach dem Sachsenderby: "Nach vorne muss man nicht kämpfen, sondern vor allem kreativ sein und das hat heute gefehlt."

Pressekonferenz nach der Begegnung

Der Punktgewinn - so viel ist sicher - bringt Dynamo Dresden ganz sicher mehr als dem FC Erzgebirge Aue. Und doch war der Zähler auch für die Veilchen entscheidend: Als Tabellen 15. haben die Erzgebirger am letzten Spieltag den Klassenerhalt in der eigenen Hand.