Tiffert lobt sein Team

Fussball FC Erzgebirge Aue bereitet sich auf letztes Heimspiel vor

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Cebio Soukou flankt hier scharf nach innen. Foto: Gerber

Freitagabend werden die Fans des FC Erzgebirge Aue wieder scharenweise ins Erzgebirgsstadion ziehen. Denn die Lila-Weißen bestreiten dann das letzte Heimspiel des Jahres. Zugast ist Fortuna Düsseldorf. Nach dem Punktgewinn auf dem Betzenberg in Kaiserslautern wollen die Veilchen mit einem Heimsieg das Jahr 2016 in der 2. Fußball-Bundesliga zu einem versöhnlichen Ende führen. Denn in der 2. Liga konnten die Lila-Weißen bisher zuhause noch nicht allzu viel holen. Das soll sich am Freitagabend natürlich ändern.

Doch zurück zum Siel auf dem Betzenberg: Anders als in vielen vorhergegangenen Spielen zeigte sich der FC Erzgebirge beim 1. FC Kaiserslautern abwehrstark. Das Team von Trainer Pavel Dotchev, das seit dem Sieg in Dresden, nicht mehr zu Null gespielt hatte, ließ am Samstag kaum etwas zu und erkämpfte sich ein torloses Unentschieden. "Man muss kein großer Experte sein, um zu erkennen, dass es kein schönes Spiel war", resümierte Trainer Dotchev. Zerfahren sei es gewesen, von Zweikämpfen und vielen weiten Bällen geprägt. Doch der 51-Jährige habe genau damit gerechnet: "Wir haben uns ein bisschen mehr auf die Defensive konzentriert." Der Wunsch allerdings einen dreckigen Sieg beim 1. FC Kaiserslautern zu landen, sei ihm noch verwährt geblieben. Der Trainer glaubt aber ganz fest daran, dass man auch diesen noch zwingen kann. Routinier Christian Tiffert zeigte sich nach dem Abpfiff sehr stolz: "Ich glaube, dass uns diesen Punkt viele nicht zugetraut haben. Ich denke, wir haben ihn mit viel Leidenschaft mit viel Herzblut erkämpft." Für das Freitagsspiel könne es nur ein Ziel geben: Drei Punkte. Tiffert ist sich sicher, dass sein Team diesen wichtigen Sieg holen wird.