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Tobias Andrä ist seit frühester Kindheit Eisenbahnfan

Vorgestellt Mit dem Zug ging es schon durch ganz Europa

Aue. 

Der Tag beginnt für Tobias Andrä sehr zeitig. Der 32-jährige aus Aue ist als Dozent in der Erwachsenen-Bildung tätig und fährt jeden Morgen nach Chemnitz zur Arbeit, doch nicht etwa mit dem Auto. Tobias Andrä ist seit frühester Kindheit ein Eisenbahnfan und das hat sich bis heute durchgezogen. Sein Fortbewegungsmittel ist die Bahn, auch wenn man an der Stelle oftmals mehr Zeit einplanen muss. Als Auer fließt in seinen Adern lila-weißes Blut - Andrä ist Fan des Fußball-Zweitligisten FC Erzgebirge Aue, doch sein Herz schlägt auch für die Musik von Klassik bis Pop. Seine erzgebirgische Heimat, die er sehr liebt, erkundet Andrä, der sich auch stark in der Politik engagiert, gern auf Wandertouren in der Region. Eine weitere Leidenschaft ist das Reisen und da kommt die Eisenbahn wieder ins Spiel.

"Mit dem Zug bin ich schon durch ganz Europa gefahren", so der Auer, der nach seinem Studium auch beruflich schon Auslandsluft geschnuppert hat. Den Bahnhof in seiner Heimatstadt sieht Tobias Andrä so ein bisschen als Lebensmittelpunkt: "Auf diesem Bahnhof bündeln sich viele Momente und Erlebnisse aus Vergangenheit und Gegenwart." Früher sei der Auer Bahnhof ein Knotenpunkt gewesen. Was den jungen Mann etwas traurig stimmt, ist der momentane Zustand des Auer Bahnhofes: "Es ist bedauerlich, dass an der Stelle nicht viel passiert."

Auch stellt Andrä die Frage, warum es in Aue nicht möglich ist, einen Servicepunkt einzurichten, so wie das beispielsweise in Schwarzenberg der Fall ist. "Es wäre für Reisende sicher angenehmer, anstatt Automaten Menschen gegenüber zu haben." Der Automat stelle viele Leute vor eine Herausforderung. Man müsse sich, um das richtige Ticket zu lösen, mit dem Liniennetz und dem Fahrplan auskennen.