"Tom Astor des Erzgebirges" hat dieses Jahr viel geplant

Country Denny Drivers stellt bald neues Unplugged-Programm vor

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Denny Drivers mit Band bei einem Auftritt in seiner Heimatstadt Zschopau. Foto: Andreas Bauer

Zschopau. Bis das erste Album von Denny Drivers und seiner Band erscheint, wird es noch etwas dauern. "Wir hoffen, dass es noch in diesem Jahr soweit ist", sagt der Country-Sänger aus Zschopau, der seine Fans aber keinesfalls warten lässt. Schließlich stehen pro Jahr mehr als 20 Konzerte auf dem Programm. Diese haben ihn schon bis nach Frankreich oder Tschechien geführt, doch in diesem Frühjahr liegt der Fokus erst einmal auf der Heimat. Nachdem der 37-Jährige Ende Februar zusammen mit seinem Idol Tom Astor in der Zschopauer Kirche aufgetreten ist, steht er in Kürze erneut in seiner Heimatstadt auf der Bühne.

"Ich will meine eigene Musik machen"

Am 1. Mai wird Denny Drivers beim Familienfest der Vereine sein neues Unplugged-Programm präsentieren. Statt mit großer Band will er dann lediglich mit Gesang und Gitarre das Publikum begeistern. Ein weiterer Auftritt, mit der der Musiker seinem Stil gerecht wird. "Ich will meine eigene Musik machen", sagt er. Neben selbst geschriebenen Songs, in denen der langjährige Fernfahrer seine eigenen Erfahrungen verarbeitet, gehören auch Cover-Songs von Vorbildern wie Johnny Cash zum Repertoire. Allerdings stets in völlig neuen Versionen und zumeist mit deutschem Text: "Ich will, dass die Leute mich verstehen."

Der "Tom Astor des Erzgebirges"

Als Denny Schubert alias Denny Drivers im Kindesalter zum Country-Fan wurde, weil er eine Johnny-Cash-Kassette hoch und runter hörte, sang er zunächst auf Englisch mit. Doch irgendwann ging der Zschopauer, der sich selbst das Gitarrespielen beibrachte, seinen eigenen musikalischen Weg. Weil sein Auftreten dem von Tom Astor ähnelt und die Fanschar kontinuierlich wächst, wird er nun als "Tom Astor des Erzgebirges" bezeichnet. Umso schöner war es, gemeinsam mit dem großen Idol in Zschopau aufzutreten. Eingefädelt hatte das Konzert Denny Drivers selbst, der Tom Astor durch zahlreiche gemeinsame Festivals sehr gut kennt.