Tom Landgraf will in höhere Klassen

Nachwuchs Neunjähriger Neuwürschnitzer ist Deutscher Meister und Sachsenmeister

Für den neunjährigen Schüler Tom Landgraf lief die Saison blendend. Erst Deutscher Meister, dann Sachsenmeister in der kleinsten Hubraumklasse 50ccm. Dass der Neuwürschnitzer Schüler überhaupt unter den besten Motocrossern Deutschlands als Sieger des Bundesendlaufes in Templin Mitte September hervorging, war selbst für Vater Ringo Landgraf nicht absehbar. "Wir gingen zwar davon aus, dass er sicher recht gut im vorderen Fahrerfeld unterwegs ist. Aber für uns war zu diesem Zeitpunkt schon allein das Dabeisein ein super Gefühl, ohne die Hoffnungen zu weit oben anzusetzen. Und dann im Finallauf hat er alles aus seinem Motorrad und aus sich selbst rausgeholt und gewonnen", erinnert sich Vater Ringo, selbst zahlreiche Jahre Motocrosser aus Leidenschaft. Auf das fast beendete Motocrossjahr seines Sprösslings, der seine ersten Fahrversuche bereits im Alter von fünf Jahren startete und an ersten kleineren Motocross-Rennen teilnahm, blickt er voller Stolz zurück. "Die Krönung in dieser Saison für uns war die Qualifizierung zum Bundesendlauf", sagte Vater Ringo. Er geht zurück zu den Anfängen in dem Sport seines erfolgreichen Sohnes: "Bei Tom entwickelte sich rasch das Interesse, immer öfter an Rennen teilnehmen zu wollen. Auch sein Fahrstil wurde immer besser, sodass wir recht schnell immer mehr Rennen gefahren sind." Nun setzte der Neunjährige vom MSC Thurm noch ein i-Tüpfelchen, indem er sich in Jauer zum Sachsenmeister krönte. Den Abschluss eines erfolgreichen Jahres bildet der Supercross in Chemnitz Ende November, ein Highlight für den Nachwuchs-Motocrosser.