Tourismus: Bad Schlema bleibt dran!

Verein Fremdenverkehrsverein besteht seit 25 Jahren

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Mandy Götze-Willimowski, Carmen Martius und Kerstin Seifert (v.li.) gehören zum Team der Gästeinformation Bad Schlema. Foto: R. Wendland

Bad Schlema. Der Fremdenverkehrsverein "Schlematal" besteht seit etwas mehr als 25 Jahren und in dieser Zeit hat man eine Menge bewegt - anfängliche Schwierigkeiten wurden gemeistert. Damals mit 20 Leuten gestartet, zählt man heute 52 Mitglieder und 89 Fördermitglieder.

Mit der Vereinsgründung wurde der Grundstein für die Tourismusarbeit im Ort gelegt. Es gab Erfolge, aber genauso Rückschläge und es kamen immer wieder Zweifel auf, ob Schlema jemals wieder Kurort wird. Vereinschef Steffen Möckel ist 1996 in die Fußstapfen des damaligen Bürgermeisters Konrad Barth getreten und hat den Verein weiter auf Kurs gehalten.

"Es war anfänglich schwer, die Leute bei der Stange zu halten", sagt Möckel und denkt zurück: "Wir hatten 1991 jede Menge Dreck und im Grund nichts vorzuweisen. Man hätte jeden Kurgast warnen müssen, nach Schlema zu kommen. Es war schwierig, den Gastronomen zu erklären, sie sollen sich auf Kurgäste einstellen. Da brauchte man viel Fantasie."

Die touristische Struktur ist stückweise gewachsen. "Die erste wissenschaftlich begleitete Studie ist 1992 gelaufen", erklärt Geschäftsführerin Mandy Götze-Willimowski, die zugleich Leiterin der Gästeinformation Bad Schlema ist. Radon galt damals nicht als Heilmittel, die Wirksamkeit musste verdeutlicht werden. Der Durchbruch in der Tourismusarbeit kam, als das Kurmittelhaus und ein Jahr später die Gästeinformation am jetzigen Standort in der Kurpassage eröffnet wurde.