Tourismus - Bad Schlema lässt sich entwickeln

Hochschule Dominique Teuber hat die Gemeinde unter die Lupe genommen

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Dominique Teuber hat sich im Rahmen ihrer Masterarbeit mit Bad Schlema auseinandergesetzt. Foto: R. Wendland

Bad Schlema. Kooperation in einer Destination 3.0 - dieses Thema steht über der Masterarbeit von Dominique Teuber. Die Beierfelderin hat an der Hochschule Eberswalde nachhaltiges Tourismusmanagement studiert und sich Bad Schlema als Destination für ihre Masterarbeit ausgewählt.

Die Aufgabe: Entwicklung und Überprüfung eines Kooperationsmodells und Handlungsempfehlungen zur Qualitätssteigerung in Bad Schlema. Mit ihrer Präsentation ist die junge Frau im Kreis der touristischen Hauptakteure von Bad Schlema jetzt auf offene Ohren gestoßen.

Sie müssen miteinander reden

Sie habe mit ihren Ausführungen den Nagel auf den Kopf getroffen, sagt Bürgermeister Jens Müller, der offen zugibt: "Kommunikation und das ganze Thema Kooperation sind tatsächlich ein Problem. Wir haben sehr viele Angebote, schaffen es aber nicht, diese zusammenzubringen." Dominique Teuber hat bei ihren Recherchen mit allen Beteiligten gesprochen: "Mir war es wichtig, die Probleme an der Basis abzuklären. Nur so kann man Lösungen für die realen Probleme finden. Sonst empfiehlt man an der Realität vorbei." Es sei wichtig, dass alle Akteure einer Dienstleistungskette miteinander reden.

Der Fluss müsse funktionieren, nur so habe der Gast das Erlebnis Qualität. Bad Schlema lässt sich entwickeln und die Qualität steigern, da ist Dominique Teuber sicher: "Es gibt im Ort Vordenker, Querdenker und Macher und das ist die Voraussetzung für einen Wandel. Ich denke, es kann gelingen, etwas zu verändern."