Traditionelles Bergfest ist im Kuttengrund gelaufen

Kultur Die Erzgebirgischen Blasmusikanten haben für Unterhaltung gesorgt

Aue/ Lößnitz. 

Aue/ Lößnitz. Im Kuttengrund zwischen Aue und Lößnitz hat die IG Historischer Erzbergbau Lößnitz gestern das traditionelle Bergfest durchgeführt. Da man sich mitten im Wald am Kuttenhaus eingefunden hat und Open-Air genügend Platz ist, hatte man keine Probleme, die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Das Nachmittagskonzert haben die Erzgebirgischen Blasmusikanten gestaltet.

In den Reihen der Musiker saß mit Alexander Troll auch der Bürgermeister der Stadt Lößnitz, der Klarinette spielt. "Das hat uns besonders gefreut, dass er sich untere die Erzgebirgischen Blasmusikanten gemischt hat", sagt Jens Hahn, Vereinschef der IG Historischer Erzbergbau Lößnitz, der sich insgesamt über einen gelungen Nachmittag freut: "Leider ist das Bergfest in diesem Jahr die einzige Sommerveranstaltung."

Neben dem Konzert hat es ganztägig auch Führungen gegeben, allerdings nicht, wie gewohnt im Bernhard-Stollen, sondern man ist mit den Sturmlaternen erstmalig im Oberen Reichenbach-Stollen unterwegs gewesen.

Veranstaltungstechnisch soll es im Herbst wieder eine Laternenwanderung geben und man plant in der Vorweihnachtszeit die Mettenschichten. Der Verein hat dennoch alle Hände voll zu tun. Jetzt im Sommer ist sei man dabei, die Objekte innerhalb des Lehrpfades auf Vordermann zu bringen, so Jens Hahn: "Es gibt doch einige Mundlöscher, die nach zehn Jahren sanierungsbedürftig sind. DA haben wir letztes Jahr angefangen und setzen jetzt weiter fort." Auch mit dem Wegebau will man fortsetzen und wenn die schlechte Witterung wieder losgeht, geht es im Berg weiter.