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Chemnitz

Traditionsverein baut auf Talente aus eigenen Reihen

Fussball Kreisligist FSV Zschopau/Krumhermersdorf befindet sich mitten in einem Umbruch

Krumhermersdorf. 

Krumhermersdorf. Die Zeiten, als die Krumhermersdorfer Fußballer in der DDR-Liga auf Torejagd gingen, sind längst vorbei. Mit dem Aufstieg in die Landesliga feierte der Verein, der inzwischen FSV Zschopau/Krumhermersdorf heißt, noch einmal einen Höhepunkt in der jüngeren Vergangenheit. Doch inzwischen ist die Kreisliga sportlicher Alltag für den FSV. Die Lust hat deshalb niemand im Verein verloren - im Gegenteil: Verantwortliche sehen die aktuelle Situation als Chance, mit dem eigenen Nachwuchs einen Neuanfang zu schaffen.

"Wir wollen uns mit einer jungen Mannschaft konsolidieren", sagt Vorstandsmitglied André Richter. Abgänge des Sommers, als einige Spieler zum Beispiel zum BSV in die Landesklasse wechselten, sollen mit Talenten aus den eigenen Reihen kompensiert werden. Sieben A-Junioren wurden so in die Mannschaft integriert, die dann einen blendenden Start in die laufende Saison erwischte. Anfangs sogar am Podest schnuppernd, liegen die Krumhermersdorfer nun als Tabellensiebenter im Mittelfeld.

Die Familientradition wird weitergeführt

"Die Top 6 sind möglich, aber für uns soll der Spaß im Vordergrund stellen", sagt Marcel Schubert. Der Trainer ist mit seinen erst 39 Jahren Teil des Neuanfangs. Nachdem er sechs Jahre lang für Nachwuchs-Teams zuständig war, hat er nun die Männer übernommen. Mit Thomas Hergl und Nico Harnisch will er für Stabilität sorgen, so das Ziel. Für Schubert ist dies übrigens eine Familientradition, denn schon sein Opa Rudi Franke war im Fußball sehr aktiv.