Trainer hofft auf ersten Heimsieg seit 2015

Ringen RSK Gelenau will in der Regionalliga punkten

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So wie hier Stefan Saul (unten) befanden sich die Gelenauer Ringer gegen Thalheim oft in einer brenzligen Situation. Foto: A. Bauer

Gelenau. Noch immer ist die Durststrecke der Gelenauer Ringer nicht beendet. "Unser letzter offizieller Heimsieg ist lange her. Das war 2015 gegen Aue", sagt RSK-Trainer Björn Lehnert, nachdem seine Schützlinge auch den zweiten Heimkampf der neuen Regionalliga-Saison verloren haben.

Anders als beim 15:15 gegen die WKG Pausa/Plauen II waren die Gelenauer diesmal aber ohne Chance. Gegen den RV Thalheim zogen sie mit 5:25 den Kürzeren. Als Kapitän Daniel Franke im dritten Kampf des Abends mit seinem 3:0-Sieg verkürzte, waren die RSK-Fans noch guter Hoffnung. Doch sie mussten bis zum letzten Kampf des Abends warten, ehe sie dank Tomas Sobecky doch noch einmal jubeln durften.

Neuzugang präsentiert sich nicht wie erwartet

Doch selbst das war nur ein schwacher Trost für ein Ergebnis, das in dieser Klarheit kaum jemand erwartet hatte. "Einige haben ihre Sache ordentlich gemacht, von anderen war ich schon enttäuscht", sagt Björn Lehnert. Unter anderem hatte er von Neuzugang Sebastian Müller mehr erwartet.

Im 86-Kilogramm-Limit legte der Freistil-Experte auch einen guten Start hin, führte mit 6:0. Doch dann baute er ab und musste sich letztlich mit 6:14 geschlagen geben. Trotz dieses Resultats bleibt Lehnert optimistisch.

Die guten Techniken zu Beginn und die Reaktion von Müller lassen ihn hoffen: "Wichtig war, dass er sehr selbstkritisch mit sich umgegangen ist."

"Die Mannschaft muss besser auftreten"

Es haperte wohl nicht an der Kondition, sondern an einer Blockade im Kopf. Es ist aber nicht nur von Sebastian Müller eine Reaktion gefordert. "Die ganze Mannschaft muss anders auftreten", fordert Lehnert, der endlich einen Heimsieg bejubeln will: "Es wird mal wieder Zeit."