Traumlos für Martin Männel

DFB-Pokal FC Erzgebirge Aue empfängt im Achtelfinale Zweitligist Heidenheim

Der Jubel im Sparkassen-Erzgebirgsstadion kannte am 27. Oktober keine Grenze. Die Veilchen hatten den Bundesligisten Eintracht Frankfurt aus dem DFB-Pokal gekegelt und sich selbst durch ein Tor von Max Wegner ins Achtelfinale geschossen. Nicht ganz so heftig, aber zumindest ein bisschen laut dürfte Kapitän und Schlussmann Martin Männel am Sonntagabend noch einmal gejubelt haben. Denn da loste Schlagersternchen und Glücksfee Vanessa Mai dem FC Erzgebirge Aue den Bundesligisten 1. FC Heidenheim zu. Und eben dieser 1. FC Heidenheim war das Wunschlos von Martin Männel. Schließlich war seine "alte" Mannschaft im vergangenen Mai ausgerechnet in Heidenheim abgestiegen. Schließlich hatte dort Martin Männel mit dem Kopf den 2:2 Ausgleichstreffer erzielt und trotzdem den Abstieg nicht verhindern können.

Mit dem 1. FC Heidenheim hat man also noch eine Rechnung offen, wenngleich mit Mike Könnecke, Sebastian Hertner und eben Martin Männel nur drei der "alten" Veilchen zum aktuellen Kader der Lila-Weißen gehören. Diese spannende Vorgeschichte kennt FCE-Sportdirektor Steffen Ziffert noch ganz genau: "Die Heidenheimer haben uns dort das Leben so schwer wie möglich gemacht und deshalb glaube ich, dass das Los für uns so ist, dass es eine Revanche geben kann."

Zwar sei es kein attraktives Los, weil es kein Erstligist ist. "Aber mit dieser Vorgeschichte wird das Stadion trotzdem voll sein", ist sich Ziffert sicher: "Ich mache jetzt schon eine Kampfansage an Heidenheim, die müssen sich sehr warm anziehen. Es ist im Dezember und es liegt vielleicht auch schon Schnee."

Ziel ist natürlich ein weiterkommen im DFB-Pokal. Die taggenauen Ansetzungen und Anspielzeiten für den 15. und 16.12.15 erfolgen noch.