Über zwei Millionen in Sanierung gesteckt

Entwicklung Gebäude werden auf Vordermann gebracht

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Das Gebäude in der August-Bebel-Straße 34 steht bezüglich seiner Sanierung kurz vor der Vollendung. Foto: Ralf Wendland

Oelsnitz. Die Komplettsanierung von Gebäuden, die laufende Instandhaltung und Rückbau sind drei wichtige Felder, wenn es um die Gebäudeentwicklung geht, sagt Jens Hojenski. Der Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft Oelsnitz ist bei der jüngsten Sitzung des Oelsnitzer Stadtrates aufgetreten und hat zum Geschäftsjahr 2015 der Gesellschaft gesprochen. Seitens der Wirtschaftsprüfung gab es keine Beanstandungen. Was die Komplettsanierung angeht, so hat die Wohnungsbaugesellschaft im Jahr 2015 insgesamt 2,267 Millionen Euro investiert. "Davon entfallen 98 Prozent auf den Gebäudebestand", so Hojenski. Als Schwerpunkte dieser Arbeiten sieht er unter anderem Objekte in der Robert-Schumann-Straße und der August-Bebel-Straße. "Das letzte Objekt, was bisher noch unsaniert war, ist das Gebäude August-Bebel-Straße 27-29. Damit haben wir eine Lücke geschlossen", erklärt Hojenski. Als Glanzstück sieht er den Lindenhof. "Dieses Gebäude wurde komplett saniert und bringt eine große Aufwertung für dieses Gebiet", so der Geschäftsführer. Das Gebäude in der August-Bebel-Straße 34 steht sanierungstechnisch derzeit kurz vor der Vollendung. Die Bezugsfertigkeit werde hergestellt. Die laufende Instandhaltung sei ein breites Feld: vom tropfenden Wasserhahn bis zu einem kaputten Dach. In der Vergangenheit hat man rund 500.000 Euro investiert. Den Aufwand konnte man allerdings deutlich reduzieren. Was das Thema Rückbau angeht, so wurden 140.000 Euro investiert, die vollständig durch Fördermittel gedeckt waren. Die durch den Rückbau freiwerdende Fläche wird in den nächsten Jahren genutzt als Bauland für einen Eigenheimstandort.