Umstrukturierung in Schneeberg läuft

konzept Goldne Sonne wird neu aufgestellt

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Peter Stimpel ist auch Geschäftsführer des Kulturzentrums "Goldne Sonne". Foto: Ralf Wendland

Schneeberg. Im Kulturzentrum "Goldne Sonne" in Schneeberg laufen Maßnahmen zur Umstrukturierung.

Peter Stimpel, Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft Bergstadt Schneeberg, hat vor einem Jahr die Geschäftsführung des Kulturzentrums übernommen. Er sagt: "Wir haben eine klare Struktur reingebracht in dem einen Jahr. Damit werden wir langfristig auch eine deutliche Reduzierung der Zuschuss-Beträge erreichen."

"Vielfältige Ausrichtung beibehalten"

Derzeit sind es fünf Mitarbeiter in der Verwaltung des Kulturzentrums. Die Klöppelschule läuft separat. Stimpel sagt: "Damit haben wir ein Pfund, womit Schneeberg zu wenig agiert." Hinzu kommen außerdem die Bibliothek und der Gastronomie-Bereich.

Was das Inhaltliche im Kulturzentrum angeht, so Stimpel, wolle man die vielfältige Ausrichtung beibehalten. Das Haus wolle man für die Zukunft auf stabile Füße stellen. Stimpel sagt aber auch ganz klar, man könne Dinge, die sich über Jahre etabliert haben, nicht in vier Wochen ändern.

Eine einheitliche Gestaltung im Haus, was Beschilderung und Ähnliches angeht, ist bereits realisiert und man hat ein zentrales Kundenbüro eröffnet. Was jetzt folgt, ist ein Ticket-System.

Die Bereiche Märkte und Veranstaltungen sind mit Wirkung vom 1. November in die Stadt Schneeberg übergegangen. Die Tourist-Information soll per Januar aus der Goldnen Sonne herausgelöst werden. Dort gibt es, so Stimpel, derzeit das Bestreben, künftig gemeinsam mit Bad Schlema zu agieren und die touristischen Attraktivitäten beider Orte zu bündeln.