Umweltministerium: Weniger Geruchsbelästigungen im Erzgebirge

Anfrage Zahl der Beschwerden im vergangenen Jahr gesunken

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Alexander KraußFoto: Armin Leischel

Erzgebirge. Die Zahl der Beschwerden über Geruchsbelästigungen im Erzgebirge ist im vergangenen Jahr gesunken. Wie aus einer Antwort des sächsischen Umweltministeriums auf eine Anfrage des CDU-Bundestagsabgeordneten Alexander Krauß hervorgeht, gab es 2017 insgesamt 310 Einzelbeschwerden - 81 weniger als im Vorjahreszeitraum.

Wissenschaftler sind mit Latein am Ende

2016 war dies noch an fünf Tagen der Fall. Laut Umweltministerium ist dies das niedrigste Belastungsniveau seit fünf Jahren. Die Beteiligung der Ärzteschaft an wissenschaftlichen Untersuchungen sei gering gewesen. Von 491 angefragten Arztpraxen hätten lediglich sechs Interesse bekundet. Nur drei Fragebögen seien ausgefüllt worden.

"Die wissenschaftlich verfügbaren Instrumente zur Geruchsquellenidentifikation und möglicher Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit sind ausgeschöpft", heißt es in dem Schreiben. Die gleiche Ansicht vertrete auch das Bundesumweltministerium, sagte Alexander Krauß. Er hatte mit der zuständigen Staatssekretärin das Gespräch gesucht. "Leider bleibt nur festzustellen, dass die Wissenschaftler mit ihrem Latein am Ende sind. Gebraucht werde eine neue Hypothese, die wissenschaftlich geprüft werden könne", so Krauß