Und wieder lockt das Kunsthandwerk

Kunst Porzellanmalerin stellt Max den Vogelbeervogel vor

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Heidi Kuhn freut sich zu Pfingsten auf viele neugierige Besucher. Foto: Ilka Ruck

Wiesa. Irgendwie kommt man sich vor wie im Film "Und täglich grüßt das Murmeltier". Allerdings hat Heidi Kuhn mit der Geschichte im Film so gut wie nichts zu tun, außer, dass sie unermüdlich alle Jahre zu den Wenigen gehört, die über Pfingsten zu "Kunst: offen" ihr Atelier öffnen. Diesmal scheint die Manufakturporzellanmalerin sogar die Einzige zu sein.

Trotzdem lädt sie ein: "Pfingsten ist Vogelbeerzeit. Wir Erzgebirger lieben unseren Vugelbeerbaam. Freunde der Erzgebirgischen Vogelbeere können zu Pfingsten wieder mehr zu diesem Thema und über den seltenen Beruf einer Manufakturporzellanmalerin erfahren."

Vogelbeervogel MAX schlendert lässig über das Porzellan

Heidi Kuhn hat das perfekte Zeichnen und Malen auf Papier und auf Porzellan in der Meißener Porzellanmanufaktur gelernt und nach ihrer Rückkehr in die Heimat eigenständig weiterentwickelt. Die leuchtend roten Vogelbeeren sind zu Pfingsten wieder das Thema im Atelier für Porzellanhandmalerei in Wiesa.

Und wie bei ihr gewohnt, dürfen die Besucher ganz besonders gespannt sein, denn es gibt wiederum eine Premiere. "Neue Ideen zu entwickeln, ist für mich eine große Motivation und so habe ich Erzgebirgische Vogelbeeren in hochwertiger Handmalerei auf Porzellan gestaltet.

Neu ist auch MAX der Vogelbeervogel. Als Botschafter für die Erzgebirgischen Vogelbeeren schlendert er lässig über das Porzellan, um zu verkünden, dass Vogelbeeren nicht giftig sind", sagt die Künstlerin. Das Atelier in Wiesa, Uferweg 22, ist am Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr zum Schauen, Fragen stellen und Kaufen geöffnet.