Ungewisse Zukunft für Skisportler auf dem Heidelsberg

Entwicklung Wie es weitergeht, steht in den Sternen

ungewisse-zukunft-fuer-skisportler-auf-dem-heidelsberg
Bei der Abteilung Ski des FC Erzgebirge Aue hofft man, dass es auf dem Heidelsberg irgendwie weitergeht. Foto: R. Wendland

Aue. Die Ski-Abteilung des FC Erzgebirge Aue steht derzeit etwas im luftleeren Raum - man weiß nicht, wie sich die Geschichte mit dem Standort auf dem Heidelsberg weiterentwickelt. Nach der Schließung der Heidelsberg-Schule steht das in den Sternen. Abteilungsleiter Heiko Peter sagt: "Wie es zukünftig weitergeht, wissen wir nicht. Mit uns hat noch keiner gesprochen."

Peter spricht von einer eher ungewissen Zukunft: "Wir hoffen, dass wenigstens die Turnhalle erhalten bleibt, dass wir die weiter nutzen können." Die ungewisse Zukunft betrifft auch den traditionellen Silvesterlauf, der jedes Jahr auf dem Heidelsberg von der Abteilung Ski des FC Erzgebirge Aue ausgetragen wird. Der Volkscrosslauf hat Tradition - immerhin war es zuletzt die 38. Auflage und in zwei Jahren steht ein runder Geburtstag an. Die Anzahl der Teilnehmer lag diesmal bei 169. Sportler, die dort starten, haben sicher den Anspruch, eine möglichst gute Zeit zu laufen, aber im Vordergrund steht der Spaß an der Bewegung.

Man lässt das Jahr gemeinsam sportlich ausklingen. Seitens der Organisatoren geht mit der Zeit. So hat man beim letzten Silvesterlauf erstmalig eine elektronische Zeitmessung ins Spiel gebracht, weil man zuvor an Grenzen gestoßen war mit der manuellen Auswertung. Heiko Peter sagt: "Wir waren sehr schnell fertig. Sicher gab es auch diesmal unruhige Sportler denen es zu lange gedauert hat, aber wir haben gewartet mit der Auswertung, bis der letzte Läufer das Ziel erreicht hatte."