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Unglaublich: Zwönitzer Schüler funken ins Weltall

Astronaut Interview mit Alexander Gerst auf der ISS schlug leider fehl

Zwönitz. 

Zwönitz. Das neue Schuljahr ist kaum gestartet, da hat sich das Matthes-Enderlein-Gymnasium ein großes Projekt vorgenommen. Am gestrigen Montag haben die Schüler gemeinsam mit Jugendministerin Barbara Klepsch vom Erzgebirge aus einen Funkkontakt zur Internationalen Raumstation ISS hergestellt. Ziel war es den deutschen Astronauten Alexander Gerst, der sich derzeit auf einer Mission im All befindet, für einige Minuten zu interviewen. Über zwei Jahre wurde das Projekt begleitet und organisiert vom Deutschen Amateur Radioclub e.V., Ortsverband Aue-Schwarzenberg.

 

Um 15.45 wurde es spannend, als sich alle Interessierten im Foyer der Schule trafen. Man versuchte die ISS anzufunken, doch leider konnte nur ein einseitiger Kontakt hergestellt werden. Die Schüler konnten Alexander Gerst zwar hören, aber keine Fragen stellen. Man wollte jedoch nicht aufgeben und versuchte es 90 Minuten später erneut, wieder ohne Erfolg.

 

Trotz der Niederlage eine spannende Erfahrung

 

Schwerpunkt des Sozialministeriums, zu dem Klepsch gehört, ist die Telemedizin. Deshalb war der Jugendministerin auch besonders wichtig, dass die Schüler sich intensiv mit den technischen Details für die Datenübermittlung zwischen Erde und Weltraum befassten. "Schließlich ist eine sichere Datenübermittlung zum Weltraum genauso wichtig, wie zwischen Arzt und Patient auf der Erde. Leider hat es in diesem Fall nicht geklappt. Es ist aber toll, wie die Schüler daraus den Ansporn abgeleitet haben, es erneut zu versuchen", so Klepsch.

 

Die Ministerin lobte, dass sich die Jugendlichen für dieses Projekt begeistern ließen und sich monatelang konzentriert auf den Termin vorbereitet hatten. Außerdem bedankte sie sich bei allen Beteiligten und auch bei Alexander Gerst für die Realisierung des Projekts: "Ich bin beeindruckt, wie intensiv sich die Jugendlichen hier eingebracht haben und bei ihnen damit das Interesse für wissenschaftliche und technische Fragestellungen geweckt wurde."



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