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Unternehmen brauchen Energie

Energie Wirtschaft kämpft mit steigenden Preisen

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft Erzgebirge (BVMW) hat sich für 2014 viel vorgenommen: Christina Pfeiffer, Leiterin des Kreisverbandes BVMW Erzgebirge: "Ziel ist es, dass man aus Netzwerken heraus zu Kooperationen kommt." Die Schwerpunkte der Arbeit sieht Pfeiffer im Bereich Fach- und Führungskräfte, Tourismus, Mittelstand digital sowie Energie und Umwelt. Ein Thema, das die Mittelständische Wirtschaft bewegt, ist der Kostenfaktor Energie. Pfeiffer verfolgt den Ansatz: "So dezentral wie möglich, so zentral wie nötig." Gunar Friedrich, Geschäftsführer der Stadtwerke Schneeberg: "Wir haben in den letzten Jahren einen konzeptlosen Ausbau im Bereich der erneuerbaren Energieanlagen erlebt. Es gibt Stilllegungen konventioneller Kraftwerke und man gerät zunehmend in Abhängigkeit von Sonne, Wind und Wasser. Es wurde schon mehrfach festgestellt, dass die Energiewende mehr und mehr zu einem Subventionsmonster mutiert." Die Kosten für Energie sind in den letzten Jahren immer weiter gestiegen und der Energiemarkt wurde immer mehr durch staatliche Vorgaben untersetzt. "Heute stehen noch etwa 20 bis 25 Prozent des Strompreises im Wettbewerb, der Rest sind staatliche Abgaben, Steuern, sonstige Leistungen und Nutzungsentgelte", weiß Friedrich. Der größte Brocken des Ganzen sei die EEG-Umlage (Erneuerbare Energien Umlage).

Friedrich spricht von einem Anteil von 6,24 Cent netto pro Kilowatt-Stunde. In Fragen staatliche Abgaben ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Weitere Umlagen sind im Gespräch und teilweise in Bearbeitung. Doch auch an der EEG-Reform wird gearbeitet. rw