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Sachsen

Unverhoffte Verstärkung für Regionalligist Gelenau

Ringen Drei Gaststarter aus Berlin eröffnen dem RSK für eine Saison neue Perspektiven

Gelenau. 

Gelenau. Ließ der missratene Saisonstart bei der Kampfgemeinschaft Frankfurt/Eisenhüttenstadt (5:24) noch Schlimmes befürchten, so blicken die Ringer des RSK "Jugendkraft 1898" Gelenau den kommenden Aufgaben in der Regionalliga Mitteldeutschland deutlich selbstbewusster entgegen. Grund dafür sind drei unverhoffte Verstärkungen, die durch den kurzfristigen Rückzug des SV Luftfahrt Berlin möglich wurden. Da die Hauptstädter die Corona-Auflagen offenbar nicht erfüllen konnten, dürfen die Athleten des Vereins nun bis zum Saisonende als Gaststarter für andere Regionalligisten auf die Matte gehen.

Schnelles Handeln gefragt

"Die Präsidenten der Landesverbände im Zweckverband Mitteldeutschland haben eine entsprechende Entscheidung getroffen", berichtet RSK-Trainer Björn Lehnert. Daraufhin seien die Gelenauer zum schnellen Handeln gezwungen gewesen. "Wenn wir nicht jemanden verpflichtet hätten, wären alle Sportler bei der Konkurrenz gelandet", so der Coach. Während der RC Germania Potsdam gleich viermal zuschlug, sicherte sich der RSK die Dienste von drei Berlinern. Neben den bereits im Sommer verpflichteten Haydar Afshar (57 kg) und Gerard Kurniczak (130 kg) verstärken somit auch James Schreiner (61 kg) sowie die beiden 75-Kilogramm-Athleten Doa Küksar (Freistil) und Witas Behrendt (griechisch-römisch) den Gelenauer Kader.

Toller Einstand im Derby

Eine erste Kostprobe ihres Könnens lieferten die Neuzugänge bereits am vergangenen Wochenende ab, als der RSK einen beeindruckenden 20:8-Derby-Sieg gegen den RV Thalheim feiern konnte. Dabei alle neuen RSK-Athleten als Sieger von der Matte - sehr zur Freude der Fans. Doch so groß der Jubel auch war: Björn Lehnert ist bewusst, dass es sich hierbei nur um einen kurzfristigen Erfolg handelt. Dass das Berliner Trio bis Dezember für Gelenau startet, dürfe nicht über die eigentliche Personalsituation hinwegtäuschen. Und die hatte zu Saisonbeginn gezeigt, dass es die Erzgebirger nach der langen Corona-Pause in der Regionalliga schwer haben würden.