Update: 30-Jähriger stellt sich der Polizei nach tödlichem Unfall

Suche 18-Jähriger wurde angefahren und zurückgelassen

Großolbersdorf. 

Großolbersdorf. Der Verkehrsunfalldienst der Chemnitzer Verkehrspolizeiinspektion ermittelt gegenwärtig wegen einer Unfallflucht in Verbindung mit einem getöteten Fußgänger. Folgendes ist bislang bekannt:

Der Fußgänger (18) lief in der Nacht zum Donnerstag auf der B 174 aus Richtung Marienberg kommend in Richtung Zschopau am rechten Fahrbahnrand entlang. Dabei wurde der junge Mann im Bereich des Abzweigs Halfterhäuser offenbar von einem in gleiche Richtung fahrenden Pkw erfasst und in den Straßengraben geschleudert. Der unbekannte Fahrer des Unfallwagens entfernte sich anschließend von der Unfallstelle, ohne die notwendigen Maßnahmen einzuleiten. Bundespolizisten fanden den leblosen 18-Jährigen gegen 01.45 Uhr und verständigten Rettungskräfte. Der Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des Fußgängers feststellen. Die B 174 wurde daraufhin zwischen Heinzebank und dem Abzweig Großolbersdorf voll gesperrt.

Update:

Heute Mittag stellte sich ein 30-Jähriger Mann auf dem Polizeirevier Marienberg und gab an, der gesuchte Autofahrer zu sein, der für den tödlichen Unfall in der vergangenen Nacht verantwortlich sei. Weitere Aussagen verweigerte der Mann jedoch. Das Unfallfahrzeug, ein VW-Transport, wies Unfallschäden im vorderen Bereich auf und wurde zur kriminaltechnischen Untersuchung sichergestellt.

Gegen den 30-Jährigen wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und dem unerlaubten Entfernen vom Unfallort ermittelt.