Update zu Großbrand im Erzgebirge: Wohnhaus steht seit Mitternacht in Flammen

Großeinsatz für die Feuerwehren aus dem Landkreis

Grünhain-Beierfeld OT Waschleithe

In Waschleithe hat in der Nacht ein schwerer Brand ein Wohnhaus vollständig erfasst. Kurz nach Mitternacht wurden die Feuerwehren aus Grünhain, Beierfeld, Waschleithe und der Schwarzenberger Hauptwache alarmiert.

Grund war zunächst eine gemeldete Rauchentwicklung in einem Wohnhaus.

Flammen breiten sich rasend schnell aus

Die Einsatzkräfte stellten fest, dass sich das Feuer bereits durch eine Zwischendecke gefressen hatte. Umgehend wurde die Alarmstufe erhöht. Weitere Wehren aus Bernsbach, Raschau, Sosa und Bad Schlema rückten nach, um die Brandbekämpfung zu unterstützen.

Das Gebäude stand auf mehreren Etagen im Vollbrand.

Rettungsdienst verstärkt - medizinische Absicherung läuft

Parallel wurde der Organisatorische Leiter Rettungsdienst hinzugezogen. Ziel war es, den regulären Rettungsdienst aus dem Einsatz herauszulösen und die medizinische Absicherung über die Bereitschaften sicherzustellen.

Bei Großbränden wie diesem ist die Versorgung von Einsatzkräften und möglichen Betroffenen essenziell.

Kampf gegen das Übergreifen der Flammen

Mehrere Angriffstrupps arbeiten derzeit unter schwerem Atemschutz daran, ein Übergreifen des Feuers auf eine benachbarte Scheune zu verhindern. Die Lage bleibt angespannt, da die Hitzeentwicklung und die Gebäudestruktur die Löscharbeiten erschweren.

Löscharbeiten dauern bis in die Morgenstunden

Nach aktuellem Stand wird der Einsatz die Feuerwehren noch viele Stunden beschäftigen.

Die Löscharbeiten sollen bis in die frühen Morgenstunden andauern. Zur Brandursache gibt es bislang keine Informationen.

Update zum Brandgeschehen in der Hinterdorfer Straße

Die Löscharbeiten am Großbrand in der Hinterdorfer Straße dauern weiterhin an. Rund 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr sind aktuell damit beschäftigt, die Flammen unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen auf angrenzende Gebäude zu verhindern.
Um der Drehleiter der Feuerwehr ausreichend Bewegungsfreiheit zu verschaffen, musste der örtliche Stromversorger eine Stromleitung kappen. Infolge dieser Maßnahme sind mehrere Wohnhäuser in der Hinterdorfer Straße derzeit ohne Strom. Wie lange die Unterbrechung andauern wird, ist bislang unklar.
Zusätzliche Unterstützung erhält die Einsatzleitung seit den frühen Morgenstunden durch den Baufachberater des THW Aue-Schwarzenberg. Er beurteilt die Statik der betroffenen Gebäude und unterstützt bei der Einschätzung möglicher Einsturzgefahren.


Die Einsatzkräfte rechnen damit, dass die Löscharbeiten noch mehrere Stunden in Anspruch nehmen werden.

Update der Polizei am 16. Februar, gegen 12.45 Uhr 

In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es in der Hinterdorfer Straße aus bislang ungeklärter Ursache zum Brand eines Wohnhauses.
Nach bisherigen Erkenntnissen brach das Feuer im Keller aus und griff in der Folge auf das gesamte Wohnhaus sowie eine angrenzende Scheune über. Die zwei Bewohnerinnen (85, 58) verließen das Haus selbstständig und blieben unverletzt. Die alarmierte Feuerwehr leitete umgehend Löschmaßnahmen ein und verhinderte ein Übergreifen auf benachbarte Wohngebäude.

Während der Löscharbeiten stürzte ein Feuerwehrmann aufgrund gefrierenden Löschwassers und verletzte sich leicht. Das betroffene Wohnhaus brannte vollständig nieder. Konkrete Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit noch nicht vor.
Im Verlauf des heutigen Tages kommt ein Brandursachenermittler der Chemnitzer Kriminalpolizei am Brandort zum Einsatz.

 

 

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