Väterchen Frost kommt ins Erzgebirge

Musik Sozial-kritisch, aber auch fröhlich ausgelassen

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Stefan Mösch. Repro: ERZ-Foto / Georg Ulrich Dostmann

Dorfchemnitz. Gleich am ersten Januarwochenende lud das Stampfencafè in Dorfchemnitz am Samstag ab 19 Uhr zum ersten Höhepunkt des Jahres ein. Bereits zum zweiten Mal war Stefan Mösch alias "Sterni" zu Gast. Der ehemalige Frontmann von "De Krippelkiefern" und seine Freunde machen fernab vom Kommerz Musik, in der sie mal sentimental-nachdenklich, mal ausgelassen-fröhlich, mal sozial-kritisch-kämpferisch, aber immer mit dem Herz am richtigen Fleck, ihre erzgebirgische Heimat aufs Korn nehmen. Er sagte: "Balladeskes und Traditionelles, Protestsong und Blues, aber auch eine Reihe moderner Einflüsse haben wir in unseren aktuellen Liedern verarbeitet".

Für ihren ersten Auftritt im neuen Jahr haben sich die Musiker etwas Besonderes einfallen lassen. Da am 7. Januar in Russland das russisch-orthodoxe Weihnachtsfest gefeiert wird, kommt am Vorabend dieses Festes Väterchen Frost ins Stampfencafè. Mit kurzen Geschichten nahm der russische Weihnachtsmann Stellung zum aktuellen Geschehen im Erzgebirge. Sicher wird das Ganze nicht so ernst daher kommen, dafür aber sicher zum Nachdenken anregen.

Für den kleinen Hunger gab es an dem Abend Bockwurst, der Durst konnte mit Schwarzbier oder Pilsner aus Oberscheibe sowie anderen Getränken gelöscht werden. Der Eintritt kostee fünf Euro.