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Varianten für Muldentalradweg

Projekt Gemeinderat beschäftigt sich mit Varianten

Der Gemeinderat von Bad Schlema hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit der Varianten-Untersuchung zum geplanten Muldentalradweg auf dem Bauabschnitt von der Eisenbrücke bis zum Tunnel-Portal West auseinandergesetzt. Bürgermeister Jens Müller: "Es existiert eine Zufahrtsstraße zur zentralen Kläranlage. Der erste Ansatz war, den Radweg auf die vorhandene Straße zu legen. Doch unter der Woche sind dort Servicefahrzeuge unterwegs. Deshalb haben wir nach Varianten gesucht, um von der Straße runterzukommen." Doch genau dadurch ergeben sich neue Probleme: es müssten ingenieurtechnische Bauwerke errichtet werden und Radfahrer müssten immense Steigungen meistern. Auch muss man den Kostenrahmen im Blick behalten. Enrico Viertel, Projektleiter im Ingenieurbüro Philipp-Heinemann-Dressel Zwickau hat den Gemeinderäten mögliche Varianten vorgestellt. Vier sind es, die Viertel durchgespielt hat. Stellt man alles gegenüber, läuft es auf die 0-Variante hinaus, sprich man nutzt die vorhandene Straße. Der finanzielle Aufwand bewegt sich im Bereich von 297.400 Euro. Viertel sieht Konflikt-Potential. Man müsse sehen, das man den LKW-Verkehr dem künftigen Radwegverkehr unterordnen. "Dazu gibt es verschiedene Maßnahmen", sagt Viertel: "Es müssen zusätzliche Ausweichstellen geschaffen und die Geschwindigkeit der LKW zwingend heruntergesetzt werden, um das Konflikt-Potential abzuschwächen." Erreichen könne man das unter anderem mit abschnittsweisen Aufpflasterungen. Zur nächsten Gemeinderatsitzung will man sich für eine Variante entscheiden, die der Zweckverband Muldentalradweg umsetzen wird.



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