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Veilchen legen Einspruch ein

Fußball Kurioser Freistoßtreffer läutet Auer Niederlage ein

Fußball-Drittligist FC Erzgebirge Aue hat am Montagnachmittag beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) Einspruch gegen die Wertung des Punktspiels bei der SG Sonnenhof Großaspach, das Aue mit 0:2 verloren hat, eingelegt. Das gab der Verein aus dem Lößnitztal auf seiner Homepage bekannt. Grund für den Einspruch ist das Geschehen in der 18. Spielminute. Sonnenhof Großaspach war in dieser Situation zu einem aus Auer Sicht irregulären Treffer gekommen. Was war passiert? Die SG Sonnenhof Großaspach bekommt durch den Schiedsrichter Justus Zorn einen Freistoß zugesprochen. Soweit so gut. Der Torwart und Kapitän des FC Erzgebirge Aue, Martin Männel, macht das, was Führungsspieler in dieser Situation tun müssen, er versucht die Mauer zu richten, kommt deshalb aus dem Kasten heraus. Doch der Kapitän der Großaspacher Michele Rizzi sieht das, nutzt die Gunst der Stunde und zieht einfach ab. Männel ist in dieser Situation natürlich chancenlos. Das Kuriose: Der Schiedsrichter hatte den Ball noch gar nicht wieder freigegeben. Martin Männel kann es nicht fassen und rennt auf Justus Zorn, einen 25-jährigen Drittliga-Debütanten zu. Seine heftigen Proteste bringen dem Torwart der Lila-Weißen noch die Gelbe Karte ein, doch der Treffer zählt. Die Situation wird ganz sicher nicht nur Martin Männel ein halbes Leben lang begleiten, auch die Fans der Veilchen werden an dieser Entscheidung noch lang zu knabbern haben.

Weil der FC Erzgebirge Aue sich ungerecht behandelt fühlt und die Situation auch am Tag danach kurios bleibt, hat der Verein Einspruch gegen die Wertung des Spiels eingelegt. Ungeachtet dessen bereiten sich die Veilchen auf die erste Runde des DFB-Pokals vor. Dabei genießt das Dotchev-Team Heimvorteil gegen Zweitligist Greuther Fürth.

Die Begegnung gegen die Spielvereinigung wird am Samstag 15.30 Uhr im Sparkassen-Erzgebirgsstadion angepfiffen.



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