Veilchen: Niederlage muss raus dem Kopf

Fussball FCE fokussiert sich nach HSV-Klatsche auf Dynamo Dresden

Aue. 

Aue. Das hatte sich der FC Erzgebirge Aue sicherlich ganz anders vorgestellt: Der Hamburger SV schickte die Gäste aus Sachsen mit 4:0 nach Hause. Bereits in der 18. Minute gingen die Gastgeber im Volksparkstadion durch Josha Vagnoman in Führung. In der 32. Minute legte Lukas Hinterseer nach. Nach der Pause gleiches Bild: Der HSV dominierte und führt nach 47 Minuten mit 3:0 durch Martin Harnik. In der 62. Minute trug sich noch Aaron Hunt in die Torschützenliste ein. Torwart und Kapitän Martin Männel sagte nach der Begegnung: "Wir müssen dieses Spiel schnellstmöglich aus den Köpfen bekommen.

Analyse soll helfen Fehler abzustellen

Wir werden uns auch noch einmal anschauen, wo wir jetzt Dinge hätten besser machen können." Gerade vor den Gegentoren habe es viel gegeben, was man aufarbeiten müsse.

Für Aue war es erst die zweite Saisonniederlage. Nach den überzeugenden Auftritten in den letzten drei Spielen zeigte die Defensive nun Lücken. Der HSV war abgeklärt und effektiv. Zwei von drei Torschüssen vor dem Halbzeitpfiff waren drin. Nach der Begegnung sorgte Dieter Heckings Entscheidung, nicht an der Pressekonferenz teilzunehmen, zunächst für Verwunderung. Der HSV-Trainer war nach dem Abpfiff sofort zu seinem Vater geeilt war, der am Montag verstorben ist.

Am Sonntag wartet Dynamo Dresden

Für den FC Erzgebirge Aue geht es am kommenden Sonntag mit dem Sachsenderby weiter. Die Veilchen empfangen vor heimischer Kulisse Dynamo Dresden. "Das ist für uns ein Highlightspiel", sagt Kapitän Männel. Mit Blick in die Vergangenheit sagt der Torwart, habe man noch einige Rechnungen offen. Zuhause wolle man einen Dreier einfahren. "Jedem Einzelnen sind nach dieser Niederlage die Sinne geschärft", so Männel.