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Chemnitz

Veilchen schreiben Geschichte(n)

Fussball Landkreis bringt ab 2015 "sein" Erzgebirgsstadion auf Vordermann

Aue. 

Aue. 30 Jahre Freistaat Sachsen und 30 Jahre deutsche Einheit lassen sich auch anhand von Fußball-Geschichten wunderbar erzählen. Keine andere Sportart mobilisiert mehr Fans. Spielt ein Verein in der Bundesliga oder auch in der 2. Bundesliga wird nicht nur er, sondern die ganze Region bekannt. Bestes Beispiel ist in Sachsen dafür der FC Erzgebirge Aue. 2003 stiegen die Erzgebirger erstmals unter dem damaligen Cheftrainer Gerd Schädlich in die 2. Fußball-Bundesliga auf. Der zweite Aufstieg gelang den Lila-Weißen unter Rico Schmitt 2010. Zwei Jahre spielten sie vorübergehend in der 3. Liga. 2015 stieg der FCE zum zweiten Mal in seiner Geschichte in die 3. Liga ab. Doch mit Cheftrainer Pavel Dotchev gelang der sofortige Wiederaufstieg.

Schönheitsoperationen für knapp 20 Millionen Euro

Soweit die Fakten. Interessant ist aber auch die Geschichte der Heimspielstätte des FC Erzgebirge Aue. Seit 1991 gehört das Stadion dem Landkreis, zudem erhielt es den Namen Erzgebirgsstadion - zunächst dem Landkreis Aue, dann dem Landkreis Aue-Schwarzenberg und seit seiner Gründung dem Erzgebirgskreis. 2004 standen die ersten Schönheitsoperationen an. Im Rahmen der Baumaßnahmen erhielt das Stadion eine lilafarbene Tartanbahn, der Rasen eine Heizung und die Arena eine Videowand. 2010 gab es eine weitere gravierende Veränderung: Erstmals wurde die Gegentribüne im Zuge eines Umbaus überdacht. 2015 entschied sich der Landkreis als Eigentümer des Stadions für einen Komplettumbau. Für knapp 20 Millionen Euro entstand ein modernes Stadion, das alle Ansprüche erfüllt. Mit dem Abriss der Westkurve begannen im Dezember 2015 die umfangreichen Arbeiten. Anfang 2018 war der dritte Bauabschnitt abgeschlossen. Das Stadion wurde offiziell an den FCE übergeben.