Verein "Miriquidi" setzt auf Permakultur

Verein Hinter Projekt aus Eibenstock steckt Nachhaltigkeitsgedanke

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Im Rahmen des Permakultur-Projektes ist in Eibenstock ein Kompost angelegt worden. Vorn rechts: Kerstin Kluge, Vorsitzende des Vereins Wiesenreich "Miriquidi". Foto: R. Wendland

Eibenstock. Beim Verein Wiesenreich "Miriquidi" in Eibenstock wird so langsam alles winterfest gemacht. Die Saison ist vorbei und man schaut zufrieden auf das, was man dieses Jahr erreicht hat. Unter anderem ist ein Projekt angelaufen, das sich mit dem Thema "Permakultur" beschäftigt. Erst kürzlich hat man sowohl einen Flächenkompost als auch einen normalen Kompost, wie ihn jeder Kleingärtner kennt, angelegt.

Vereinschefin Kerstin Kluge erklärt die Hintergründe: "Wir haben eine rund 1000 Quadratmeter große Fläche, bisher lediglich die Wiese gemäht worden ist. Sonst ist nichts damit passiert." Man hat also überlegt, wie man das Gelände besser nutzen kann. Dann kam von Kerstin Schreier vom Kunsthof-Team die Idee, man könnte sich mit Permakultur beschäftigen.

Für mehr Nachhaltigkeit im Blumenbeet

Dahinter steckt der Ansatz, brachliegende Böden zu heilen und neu zum Leben zu erwecken. Die Perspektive: es sollen Pflanzen wachsen. Im Großen und Ganzen geht es darum, einen natürlichen Kreislauf herzustellen.

Um fruchtbaren Boden zu bekommen, bringt man alles, was an Abfällen im Garten entsteht, ob Grasschnitt, Äste oder Laub, wieder in den Kreislauf. Ziel ist es, so Kerstin Schreier, in einer Mischkultur Gemüse, Kräuter, Obst, Beeren und alles, was die Natur den Menschen schenkt, anzubauen und das ganz ohne Chemie und Zusatzstoffe.

Sie spricht von gesunden Lebensmitteln: "Schon vor 100 Jahren wussten die Menschen, dass die Nahrung aus dem eigenen Garten die gesündeste ist."