Verein Schloss Hoheneck erneut ausgebremst

Förderverein Vorstandswahl: Einspruch wurde eingereicht

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Susanne Ebert wartet auf Informationen zum Wahl-Einspruch. Foto: Ralf Wendland

Stollberg. Beim Förderverein Schloss Hoheneck zieht keine Ruhe ein. Nachdem der Notvorstand eine Versammlung einberufen hat und dort ein neuer Vorstand gewählt wurde, gab es jetzt im Nachgang einen Einspruch.

"Wir wissen zum jetzigen Zeitpunkt nicht, auf was sich dieser Einspruch bezieht und wer ihn eingereicht hat. Ein Schreiben liegt uns diesbezüglich noch nicht vor", erklärt Susanne Ebert, die zum Notvorstand gehörte und jetzt zur Stellvertreterin gewählt wurde. Ihre Vermutung geht dahin, dass der Kläger wohl den Prozesskosten-Vorschuss noch nicht gezahlt hat und es deshalb noch keine Information gibt.

Ein halbes Jahr sei dafür Zeit. Ohne Reaktion legt der Richter die Akte nach dieser Zeit beiseite. Erst dann, wenn die Zahlung geleistet wird, wird der Fall wieder aufgenommen, erklärt Ebert. Im Klartext heißt das: der Vorstand kann sich nicht ins Vereinsregister eintragen lassen. Damit ist der Verein ausgebremst. Man stehe seitens des neu gewählten Vorstandes, in Person der gewählten Vorsitzenden Ines Riegler, mit dem Gericht in Kontakt, um abzuklären, wie es weitergeht.

Bei der Wahl im November stimmten 14 Vereinsmitglieder für Ines Riegler. Es gab eine Enthaltung und sieben ungültige Stimmen. Susanne Ebert ist zur Stellvertreterin gewählt worden und man hat sechs Beisitzer auserkoren. Was aufgrund von Kandidatenmangel nicht gewählt wurde, ist ein Schatzmeister. In der Vereinssatzung ist verankert, dass der Verein mit zwei Vorstandsmitgliedern vertretungsberechtigt ist und somit Vorsitzender und Stellvertreter handlungsfähig sind.