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Verherrender Wohnungsbrand: 14 Personen bringen sich in Sicherheit

Feuer Brand ereignete sich an Deutsch-Tschechischer Grenze im Erzgebirge

Neugeschrei. 

Neugeschrei. Ein verherrender Wohnungsbrand ereignete sich heute Nacht nach Mitternacht unweit von der deutsch-tschechischen Grenze in der tschechischen Ortschaft "Neugeschrei". In Höhe der deutschen Ortschaft Niederschlag brannte ein Wohnhaus auf der tschechischen Seite in voller Ausdehnung. Die Nacht wurde dabei zum Tage, dutzende Autofahrer sahen von der B 95 den Brand. Dabei trennt der Grenzbach Deutschland von Tschechien. Weniger als hundert Meter lagen zwischen dem Brandort und der deutschen Grenze.

Laut Polizei wohnten 14 Menschen in dem Haus, alle konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, verletzt wurde niemand. Dennoch kurz vor Weihnachten eine Tragödie. Die Menschen verloren alles. Das Haus brannte komplett aus. Dutzende Einsatzkräfte aus Weipert, Kovarska sowie die Berufsfeuerwehr aus dem 30 Kilometer entfernten Klasterec nad Ohri - "Klösterle an der Eger" waren im Einsatz. Auch die deutschen Feuerwehren hätten zum Einsatz kommen können. Die Kameraden aus Bärenstein und Oberwiesenthal wären in Kürze am Einsatzort gewesen. Der bürokratische Aufwand ist jedoch für die tschechischen Einsatzkräfte enorm.

Zusammenarbeit zwischen den Ländern

Ein Fax muss von der zuständigen Leitstelle nach Prag geschickt werden, mit der Bitte um Amtshilfe, dieses würde - sofern das Fax irgendjemanden in Prag erreicht - weiter nach Dresden geschickt und dann zu der zuständigen Leitstelle. Dabei gehen dutzende Minuten ins Land. Dabei gab es im Erzgebirge schon grenzüberschreitende Rettungseinsätze. Meist wurde dies per Telefon über einen deutschen Ansprechpartner getätigt. Dennoch arbeiten dutzende Feuerwehren aus Tschechien und Deutschland eng zusammen. So gibt es regelmäßige Ausbildungen in Tschechien aber auch in Deutschland.



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