Verkehrsschau auf der Kuppe an der B 93

Massnahme Änderungen vorgenommen

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Bei einer Verkehrsschau sind alle Beteiligten zusammengekommen. Foto: Ralf Wendland

Weißbach. Der Kreuzungsbereich an der Bundesstraße 93 auf der Weißbacher Kuppe gibt immer wieder Anlass zu Diskussionen. Fakt ist, seit der Freigabe der Ortsumgehung Kirchberg im August dieses Jahres kommt es im Kreuzungsbereich immer wieder zu Unfällen - in den letzten vier Monaten waren es zwölf an der Zahl. Dabei hatte man elf Schwerverletzte und zwei Leichtverletzte zu beklagen. Bei einer Verkehrsschau am Montag sind alle Beteiligten zusammengekommen - Vertreter von Wirtschaftsministerium, Landtag, Landkreis und Bürgermeister der angrenzenden Kommunen sowie der Polizei. Aufgrund der erhöhten Unfallsituation, hat man bereits Veränderungen in der Verkehrsführung vorgenommen. Doch es sei nach 14 Tagen noch zu früh, eine Aussage zu treffen, wie wirkungsvoll das Ganze ist. Vor Ort kam erneut die Frage nach einem Kreisverkehr auf. Frank Weigel von der Niederlassung Plauen des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr erklärt dazu: "Der Kreisverkehr wurde mit betrachtet und untersucht, ist aber als Variante ausgeschieden. Die geeignetste Variante nach den Straßenbaurichtlinien war die Kreuzung." Der Kreisverkehr passe mit den Verkehrsströmen nicht zusammen. "Da spielt auch die Neigung eine Rolle. Ein Kreisverkehr mit einer geneigten Kreisfahrbahn ist schwieriger als auf einem normalen Knoten." Eine Schrägneigung könne durchaus eine Gefahr darstellen. Der nächste Termin, der jetzt anberaumt wurde, soll Anfang kommenden Jahres stattfinden. Dann wird sich die Unfallkommission noch einmal über die aktuelle Situation verständigen.