Verletzungssorgen beim EHV Aue

Handball Mehrere Spieler fallen längerfristig aus

verletzungssorgen-beim-ehv-aue
Im Auftaktspiel gegen Eisenach hatten die Auer einige Probleme - Janar Mägi (am Ball) hat die Situation genutzt. Sein Teamkollege Philip Jungemann (Mitte) hat versucht, die Eisenacher Marcel Niemeyer (li.) und Duje Miljak abzuhalten. Foto: R. Wendland

Aue. Die Handball-Zweitligisten des EHV Aue sind gleich mit Sorgen in die neue Saison gestartet - das Verletzungspech greift um sich in der Mannschaft. Nicht nur, das Eric Meinhardt und Sebastian Paraschiv längerfristig ausfallen, ist jetzt auch Kevin Roch angeschlagen, der Probleme mit dem Genick hat und mit Simeon Fischer hat man seit dieser Woche ein weiteres Sorgenkind. Es wird vermutet, dass er sich einen Bänderriss zugezogen hat.

Spielweise darf unter den Sorgen nicht leiden

Mit Blick auf die Bank bekommt Trainer Stephan Swat langsam Sorgenfalten auf der Stirn. Man müsse versuchen, das Beste draus zu machen und hoffen, dass sich kein weiterer Spieler verletzt. Die Spieler, die fit sind, müssen versuchen, die Ausfälle zu kompensieren. Die Mannschaft des EHV Aue hat diese Saison ein komplett anderes Gesicht und komplett andere Voraussetzungen, sagt Swat. Man könne sich für die letzte Saison nichts kaufen.

Es gibt keine einfachen Spiele

Stellenweise fehlt beim EHV Aue momentan noch so ein bisschen die Abstimmung im Team. In der Abwehr habe man Fortschritte gemacht, so der Coach. Es müsse gelingen, sich aggressiv und beweglich auf dem Feld zu präsentieren und aus einer guten Abwehr heraus die einfachen Tore zu verwandeln.

Wie EHV-Manager Rüdiger Jurke hinzufügt, müsse man an der Chancenverwertung arbeiten: "Natürlich wollen wir jedes Spiel gewinnen, aber einfache Spiele gibt es diese Saison nicht." Es müsse alles passen, auf dem Feld und auch im Tor.