Vernissage: 3 Künstler im neuen Atelier

Ausstellung Große Kunst in Holz und Metall lädt zum Staunen ein

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Glenn West, Stefan Mauersberger, Heike Caroli und Sven Müller (v.r.) zeigen zur Vernissage Außergewöhnliches. Foto: Ilka Ruck

Annaberg-B. Glenn West hat sein eigenes Atelier in Annaberg-Buchholz eröffnet. Seither gibt es kaum einen Tag, an dem nicht jemand vorbei kommt und ihm bei der Arbeit über die Schulter schaut.

Geholfen hat dem Engländer aus dem Erzgebirge Sven Müller. Der Annaberger schuf für seinen Freund auf der Kupferstraße 2 ein Atelier für Kunst mit Bildern aus Plastik, Öl, Fineliner, Phosphor und Skulpturen. Und er hat noch etwas versprochen: "Das Atelier soll ein neuer Treffpunkt für erzgebirgische, nationale und internationale Künstler und Künstlerinnen sein."

Am kommenden Mittwoch ist es nun soweit. Um 19 Uhr findet in den Räumen die 1. Vernissage statt. Unter dem Thema "Cross Sections - Querschnitte der Kunst" präsentieren sich mit Heike Caroli und Stefan Mauersberger zwei Künstler aus Annaberg.

Heike Caroli ist in der Region keine Unbekannte mehr. Die 47-Jährige kreiert Werke voller Spannung und Ideenvielfalt. "Meine Arbeiten müssen schwungvoll abstrakt und voller kunstvoller Metallic-Effekte sein. Ich mag keine glatten Bilder, sondern Dynamik und ungewöhnliche Strukturen. Gezeigt werden vor allem neue Dinge. Unter anderem plastische Sachen mit gewölbten Alustücken, Spiralen aus Aluminium und metallischen Töne in Silber, Bronze oder Kupfer", verrät die Künstlerin.

Stefan Mauersberger ist ein Freestyler und darauf legt er ganz besonderen Wert. Seine Holzplastiken und Skulpturen entstehen aus heimischen Obsthölzern wie Mirabelle, Birne, Apfel oder Pflaume. Letzteres liebt er besonders: "Das Holz der Pflaume ist sehr farbintensiv. Doch alle Hölzer haben ungewöhnliche Strukturen. Diese arbeite ich in ihrer Ursprünglichkeit mit ein."

Auch Glenn West ist auf die 1. Vernissage vorbereitet. Er hat eigens acht neue Bilder geschaffen und mit Hilfe von Sven Müller das Atelier weiter aufgepeppt. Man darf also gespannt sein.