Vernünftige Erweiterungsmöglichkeiten in Lößnitz

Kommunales Gewerbestandorte im begrenzten Rahmen

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Alexander Troll, Bürgermeister von Lößnitz. Foto: Ralf Wendland

Lößnitz. Die Stadt Lößnitz hat in Fragen Gewerbestandorte, wie viele andere Kommunen der Region auch das Problem, dass die topografische Lage es nicht ermöglicht, große Flächen auszuweisen. Dennoch versucht man das Möglichste. Für zwei Standorte, die jetzt im Stadtrat beschlossen worden sind, laufen aktuell die Auslegungen.

Gemeint ist zum einen das eingeschränkte Gewerbegebiet an der Zwönitzer Straße und zum anderem das Areal am oberen Bahnhof, wo ergänzende Flächen zur Verfügung gestellt werden sollen. Im Hinblick auf die vor Ort tätigen Unternehmen spricht Bürgermeister Alexander Troll von vernünftigen Erweiterungsmöglichkeiten im Bestand.

"Gemeinsam über den Tellerrand schauen"

Was sich Alexander Troll gut vorstellen könnte, ist in Zusammenarbeit mit anderen Kommunen ein interkommunales Gewerbegebiet zu entwickeln. Dazu gibt es auch Gespräche, so Troll, aber das Ganze müsse zunächst im Regionalplan entsprechend verankert und im Flächennutzungsplan dargestellt sein. Auch im Hinblick auf eine mögliche Förderung und die Finanzierungen müsse alles abgestimmt sein.

"Aus meiner Sicht wäre das eine vernünftige Lösung, gemeinsam über den Tellerrand hinauszuschauen", sagt Troll. In Autobahn-Nähe könne man sich ein solches Projekt aufgrund der guten Infrastruktur vorstellen. Dort seien dann auch Neuansiedlungen möglich. Etwas Konkretes gibt es aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Eine Punkt sieht Troll kritisch: "Neuansiedlungen wären gut, aber wo sollen die Fachkräfte herkommen. Schon jetzt haben ansässige Unternehmen Probleme, offene Stellen zu besetzen."