Videoprojekt an der Pestalozzischule

Toleranz Förderschüler lernen Umgang mit modernen Medien

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Florian, Sindy, Serafine, Nico und Nico (v. l.) drehen mit Peter Bauers (hinten rechts) Hilfe ihr Video zum Thema Toleranz. Foto: Jan Görner

Marienberg . Die beiden achten Klassen der Schule zur Lernförderung Johann Heinrich Pestalozzi Marienberg haben vergangene Woche ein Videoprojekt zum Thema Toleranz absolviert. In dessen Rahmen drehten in Gruppen kurze Filmsequenzen. Das Projekt wurde von der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und moderne Medien unterstützt. Deren Mitarbeiter griffen damit ganz alltägliche Probleme der jungen Leute auf. Das Internet bietet nahezu unendliche Möglichkeiten.

Auch Kinder schießen jede Menge Fotos, drehen Videos und laden sie hoch. Was dabei unsinnig, leichtsinnig oder gar verboten ist, lernten sie während des Projektes kennen. Auch über Mobbing haben sie mit den vier Mitarbeitern der Landesanstalt gesprochen. Auf der anderen Seite lernen sie Grundfertigkeiten zur Erstellung eines Videobeitrages. Sie erhielten Tipps, wie sie ihre Geschichte entsprechend erzählen. Die technische Umsetzung gehörte ebenfalls dazu. In diesem Zusammenhang sprachen sie über Dinge wie Bildgestaltung, Perspektiven und Einstellungsgrößen. Anschließend durften sie sich praktisch an der Videokamera beweisen.

Peter Bauer von der Landesanstalt zeigte sich vom Engagement der Förderschüler überrascht. Das sei längst nicht immer so, wie er betonte. Die beiden Lehrerinnen Sabine Benke und Angela Wiedemann räumten ein, während der vier Tage selbst sehr viel gelernt zu haben. Auch die Eltern hat die Schule in das Projekt einbezogen. Die Videos wurden später in der Schule präsentiert und ausgewertet