Viele neue Gesichter auf den Trainerbänken in der Region

Fussball Zahlreiche Vereine haben einen neuen Coach

Großrückerswalde. 

Großrückerswalde. So langsam gerät die Corona-Krise im Fußball in den Hintergrund. Viele Teams haben bereits mit der Vorbereitung auf die neue Saison begonnen, die am 6. September beginnen soll. Für die Rückkehr zur Normalität spricht auch die Auslosung der ersten Runden im Landespokal, die Ende vergangener Woche in Leipzig erfolgte. Sie ergab, dass Landesliga-Aufsteiger Motor Marienberg Ende August beim vogtländischen Landesklasse-Neuling FSV Treuen antreten muss. Heimrecht genießt dagegen der VfB Annaberg, der mit Lipsia Eutritzsch ebenfalls auf einen Vertreter aus der Landesklasse trifft. Es wird die zweite große Herausforderung für Tobias Moritz, der beim VfB das Traineramt von Daniel Mannsfeld übernommen hat und gleich zum Auftakt den Gewinn des Erzgebirgspokals feiern durfte.

Der Wechsel von Moritz, der zuvor beim SV Großrückerswalde auf der Bank saß, war nur einer von relativ vielen Trainerwechseln in diesem Sommer. Fast lässt sich dabei ein Domino-Effekt erkennen, denn so wird auch der SV Neudorf mit einem neuen Coach in die Saison 2020/21 gehen. Grund: Der bisherige Trainer Christian Steingräber wurde Nachfolger von Moritz in Großrückerswalde.

Auch bei anderen Erzgebirgsligisten werden neue Gesichter an der Seitenlinie zu sehen sein. So hat beim FVK Drebach/Falkenbach der ehemalige A-Jugend-Trainer des Chemnitzer FC, Ullus Küttner, den Trainerjob von Patrick Schmidt übernommen. Der BSV Gelenau wird künftig von Nico Barthold trainiert. Er beerbt Kay Zaffrahn, der sich nun wieder auf seine Rolle als Spieler konzentrieren kann.